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Welches Fahrrad brauche ich?

Der Kauf eines neuen Fahrrades ist heute gar nicht mehr so einfach, wie vor vielen Jahren, als das Angebot weitaus überschaubarer war. Nach wie vor gilt aber immer noch die Regel: Qualität hat ihren Preis. Besonders beim Fahrrad sollte man nicht sparen, denn dabei setzt man das eigene Leben aufs Spiel. Fahrräder gibt es mittlerweile für alle Gelegenheiten, egal ob für den Radsport, zum bequemen Radeln am Wochenende oder um Berge zu besteigen. Um zu entscheiden, welches Fahrrad zur individuellen Person passt, sollte man die nachfolgenden Dinge beachten.

Der Einsatzzweck

Retro, Rennrad oder doch Mountainbike? Bevor man sich entscheidet, welches Modell man auswählt, sollte man sich über den Einsatzzweck Gedanken machen. Was bringt schließlich ein Mountainbike, wenn man ausschließlich in der Stadt unterwegs ist? Die Trekking Bikes sind die Allrounder unter den Fahrrädern. Ihre Rahmen wurden von den Mountainbikes geliehen, die Sitzhaltung ist sportlich, dennoch können sie dank Gepäckträger auch zum Einkaufen genutzt werden. Dank einer sportlichen Kettenschaltung ist selbe die ein oder andere Radtour möglich. City Bikes dagegen sind, wie der Name bereits vermuten lässt, für die Stadt und die Bequemlichkeit des Fahrers ausgerichtet. Sie nutzen oftmals die Nabenschaltung, die oftmals wartungsfrei sind, aber nicht so perfekt funktionieren wie die Kettenschaltung. Neben den oben genannten Modellen gibt es noch Fitnessbikes, Mountainbikes, Crossräder sowie Rennräder.

Die Frage der Schaltung

Für Radfahrer gab es früher zwei entscheidende Schaltsysteme: Die nahezu unverwüstliche Dreigang-Nabenschaltung sowie die Kettenschaltung für Rennradfahrer. Zu den beiden Gattungen hat sich heute ein drittes System gesellt, welches beide Arten kombiniert, die sogenannte Hybridschaltung. Alle drei Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

Die Kettenschaltung

In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Kettenschaltung nahezu nicht verändert. Das hintere Schaltwerk erlaubt es, die Kette auf bis zu 10 große Ritzel zu legen. Vorne werden zwei bis drei Kettenblätter bewegt. Früher musste man die Gänge über verschiedene Kombinationen über Griffe am Unterrohr verändern und konnte nie sicher sein, ob man den richtigen Gang erwischt hat. Mittlerweile wurde das primitive Schaltsystem von komfortablen Dreh- oder Bremsschaltgriffen am Lenker ablöst. Diese Schaltung ist mittlerweile an jedem Fahrrad vorzufinden. Wie jede andere Technik hat auch diese ihre Nachteile. Sie verlangt eine erhöhte Wartung und der Verschleiß ist ebenfalls ein heikles Thema. Die Antriebstechnik muss in regelmäßigen Abständen gereinigt, eingestellt und geschmiert werden.

Die Nabenschaltung

Die Nabenschaltung ist für Räder, die im Alltag ohne die Überwindung großer Steigungen genutzt werden, sehr empfehlenswert. Sie arbeitet seit über 100 Jahren sehr zuverlässig in zahlreichen Fahrrädern und in einigen Exemplaren bietet sie bis zu 14 Schaltstufen. Obwohl die Nabenschaltung für ihre Rücktrittbremse bekannt ist, gibt es auch sportliche Fahrräder, die darauf verzichten.

Die Hybridschaltung

Die Hybridschaltung vereint die besten Eigenschaften beider Systeme. Eine Dreigang-Nabenschaltung kombiniert mit einem Ritzelpaket von bis zu neun Ritzeln ermöglicht so bis zu 27 Übersetzungen. Die Schaltung befindet sich komplett am Hinterrad des Fahrrades und die drei Gänge der Nabenschaltung können, wie auch bei der traditionellen Nabenschaltung, im Stand geschaltet werden.

Der Händler als Ratgeber

Wo man sein Fahrradteile kauft, ist nicht unbedingt entscheidend. Fakt ist, dass der Fachhändler zu den besten Ratgebern gehört. Sie können nicht nur entscheiden und beraten, welches Fahrrad den eigenen Ansprüchen am besten gerecht wird, sie können auch das Zweirad reparieren. Der beste Rat hilft jedoch nichts, wenn man nicht eine Probefahrt einlegen darf. Auf dem Papier sehen die Daten oftmals gut aus, jedoch muss man sich auf dem Fahrrad auch wohlfühlen. Probefahrten müssen oftmals vorab vereinbart werden und werden von den meisten Händlern erlaubt.

Fahrradzubehör von XLC

Die junge und internationale Marke XLC wurde 2003 gegründet und bietet XLC Komponenten und Accessoires für Fahrräder. Die Komponenten des Herstellers wurden 2003 zum ersten Mal für Bikes der Marken WINORA und Haibike eingesetzt. 2005 wurde die Marke an die WINORA Group übergeben und wird seit dem ständig ausgebaut.

Artikelbild: © Maglara / Shutterstock

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