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Perfekte Urlaubsfotos

Die Hochzeit bedeutet für das Brautpaar ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Organisation, denn neben all den positiven Aspekten gilt es, für alle Eventualitäten entsprechend Vorsorge zu treffen. Hierbei greift man auf Erfahrungen befreundeter Paare zurück, aber auch die Organisation durch einen professionellen Hochzeitsplaner kann eine Alternative darstellen. Ein Punkt, der oftmals nur wenig Platz in der Planung einnimmt, ist die begleitende Hochzeitsfotografie – ein Mittel, um all die schönen Momente auch tatsächlich zu dokumentieren.

Wir geben Ihnen in folgendem Beitrag alle wichtigen Informationen zum Thema und Tipps, welche Motive ganz besonders interessant sein könnten.

Planung ist die halbe Miete

Es zeigt sich im Nachhinein von Hochzeiten immer wieder, dass ein Großteil der von Hobbyfotografen geschossenen Bildern, nicht oder nur bedingt zu gebrauchen sind. Sie als Hochzeitspaar stehen dann vor dem Problem, aus diesem wilden Sammelsurium auswählen zu müssen, was eine Sammlung höchst unterschiedlicher Formate und dergleichen hervorbringt.

  • Modern ist es, wenn das Brautpaar von Anfang an mit der Digitalkamera begleitet wird. Der Weg vom Haus zum Standesamt, die Fahrt zur kirchlichen Trauung und die Momente danach, wenn Gäste ihre Glückwünsche überbringen – hiermit erzählen Sie im Nachhinein eine authentische Geschichte dieser Vermählung, die auch wirklich interessante Kombinationen ermöglicht.
  • Versuchen Sie, einige bestimmte Motive einzubringen, die mit der Umgebung und der Hochzeitsgesellschaft spielen. Alte Kirchen bieten häufig einen sehr speziellen Kontrastpunkt zu Eigenschaften der Moderne. Bei Hochzeiten in Industrieruinen beispielsweise, eine im Ruhrgebiet sehr beliebte Form der standesamtlichen Trauung, lohnt der Fokus zum großen Ganzen. Hier sollte man zunächst einige Außenaufnahmen vornehmen, sodann einen möglichst großen Teil der Anlage für feingliedrige Aufnahmen mit einbeziehen.
  • Um die Gesichtsformen authentisch wiederzugeben, sollte man die Entfernung zu Lichtquellen genau auswählen. Hier empfiehlt sich eine Entfernung von etwa zwei Metern in Abstand zum Fenster, sodass der Hintergrund in richtigem Verhältnis zur Größe des Brautpaares ausfällt. Es lohnt sich, zuvor die passende Location anhand einiger Probeaufnahmen auszuwählen.

Der Blitz in der Kirche

Aufnahmen in der Kirche gelingen am ehesten, wenn man mit ISO 800 arbeitet und dabei eine Verschlusszeit wählt, die dem dunklen Raum am besten geeignet erscheint. Der Hintergrund Ihrer Probeaufnahme darf grundsätzlich nicht schwarz ausfallen, wobei es hier empfehlenswert ist, den Blitz zu verändern oder alternativ mit einem höheren ISO-Wert zu arbeiten. Hiernach müssen Sie aber erst noch die Aufnahmen am Computer bearbeiten, was zusätzliche Arbeit bedeutet.

Interessant sind auch kleine Accessoires, etwa Hochzeitssträuße oder Tischkarten, um als Motiv zu dienen und den Rahmen der Veranstaltung einzufangen.

Artikelbild: © al1962 / Shutterstock

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