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Ein Leben ohne Brille: Laser-OP macht es möglich

Mehr als 100.000 Patienten lassen sich jährlich die Augen lasern. Trotz sehr hoher Erfolgsquoten sollten sich Interessenten vorher genau über Ablauf, Kosten und Risiken informieren, denn zwischen den anbietenden Praxen gibt es Unterschiede.

Laser-OP als Routineeingriff

Die Zahl der Augenspezialisten ist parallel zur Nachfrage gewachsen. Aus der breiten Praxis-Landschaft haben sich mit der Zeit einige Namen hervorgetan wie etwa Liliana Banyai in Baden-Württemberg, die man im Netz unter neue-augen.de finden kann. Als Referenz weist die Praxis unter anderem über 20.000 Augenoperationen hervor. Ein derart großer Erfahrungsschatz hat auf Patienten eine beruhigende Wirkung und schafft Vertrauen, man sollte deswegen auch in anderen Regionen Deutschlands stets auf die Erfahrung des Arztes achten.

Praxis als entscheidender Faktor

Dennoch ist es ratsam, sich auch über die Gefahren beim Lasern im Klaren zu sein. Auch hier kommt direkt wieder der Operateur ins Spiel: Schlecht ausgebildete Ärzte stellen einen der größten Risikofaktoren dar. Wird dieser ausgeschlossen, geht das Restrisiko gegen null. Denn bei fachkundig durchgeführter Operation liegt die Erfolgsquote im sehr hohen 90-Prozent-Bereich, selbst bei „Misserfolgen“ gibt es keine dauerhaften Schäden am Auge.

Schicht für Schicht zum Leben ohne Brille

Interessant auch der Blick darauf, was beim Lasern eigentlich geschieht. Der Eingriff gehört zwar nicht direkt zu den ästhetischen Eingriffen, indirekt aber schon, da er das Aussehen letztlich verändert – und damit auch das Selbstbewusstsein. Der Fachbegriff für die Methode ist Laser-in-situ-Keratomuleusis und wird Lasik abgekürzt. Praxen, die dieses Verfahren anbieten, kann man folglich an der Erwähnung von Lasik direkt erkennen. Beim Lasik-Verfahren wird die Hornhaut abgetragen, bis die Sehkraft ihr volles Niveau erreicht hat. Die natürliche Grenze liegt bei 8 Dioptrien, eine ganze Menge also. Der durchschnittliche Dioptrien-Wert in Deutschland ist deutlich niedriger (Menschen ab 65 nicht miteingerechnet), eine Lasik-OP kommt deswegen für fast alle Betroffenen in Frage.

Welche Nebeneffekte können eintreten?

Um den Erfolg der OP beurteilen zu können, ist etwas Geduld nötig. Denn in den ersten Wochen und Monaten nach dem Eingriff können verschiedene Nebenwirkungen eintreten, die aber bald von alleine verschwinden. Verbreitet sind zum Beispiel vermeintliche Lichteffekte im Sichtfeld oder Überempfindlichkeit bei hellen Lichtern, also das Gefühl, schnell geblendet zu sein. Autofahrten im Dunklen sollten während dieser Zeit eher vermieden werden. Die Wahrscheinlichkeit solcher Effekte hängt auch von der Dioptrien-Zahl ab: Je höher, desto wahrscheinlicher sind Nebenwirkungen. Diese bleiben dennoch im niedrigen einstelligen Prozentbereich – insgesamt also immer noch sehr unwahrscheinlich.

Welches Alter ist am besten?

Auch das Alter spielt eine Rolle. Zu jung sollte man nicht sein, da die Sehkraft sich dann noch nicht eingependelt hat; im Alter sieht es ähnlich aus, da die Sehkraft von Natur aus abnimmt (Stichwort: Gleitsichtbrille). Das ideale Alter ist deswegen 25 bis 40. In dieser Zeit spielen sowohl der psychologische als auch der praktische Effekt eine große Rolle, die Lasik-OP macht aus vielen Gründen Sinn, außerdem verheilen die Narben schnell, wenn der Körper noch jung und vital ist.

Artikelbild: © Syda Productions / Shutterstock

 

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