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Der Induktionsherd als Teil einer modernen Küche

Bei Renovierungen oder beim Ausbau, etwa nach dem Kauf eines Altbaus, müssen Häuser vielfach auf den neuesten Stand gebracht werden. Dazu zählt vor allem die Heizungsanlage, die Elektrik im Haus sowie sehr häufig die Küche – diese sind teilweise über 20 Jahre alt, entsprechend abgenutzt und nur noch wenig zeitgemäß. Bei der Küchenplanung müssen viele Punkte beachtet werden, nur so können eigene Ideen verwirklicht und zukunftsweisende sowie den Verbrauch senkende Installationen eingebracht werden.

Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag nähere Informationen zum Kauf eines Induktionsherdes geben, die verschiedenen Vor- und Nachteile erläutern.

Der Induktionsherd im Detail

  • Moderne Küchen werden heutzutage mit einem Induktionsherd ausgestattet, da diese Modelle weitaus weniger Energie verbrauchen. Im Vergleich zum Elektroherd, der immer noch in vielen Küchen zum Einsatz kommt, kann der Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent verringert werden.
  • Des Weiteren lassen sich Speisen schneller zubereiten, da das Induktionsfeld direkt nach dem Aufsetzen funktioniert und sich dementsprechend erhitzt. Spezielle Töpfe müssen dafür beschafft werden, um die Energie optimal nutzen zu können.
  • Auch wird in diesem Fall nur der Topf oder die Pfanne erhitzt, das Induktionsfeld bleibt dabei außen vor und wird nur durch den Topf passiv erhitzt. Damit sind diese Geräte wesentlich schneller wieder abgekühlt, was vor allem bei Kindern das Risiko von Verbrennungen mindert. Wird das Feld aus Versehen angeschaltet, passiert in keinem Feld etwas, das Gerät schaltet sich nach wenigen Sekunden wieder aus.

Da die Anschaffungskosten regelmäßig höher liegen, sollten entsprechende Produkte eine hohe Qualität aufweisen, um eine lange Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Die höheren Kosten amortisieren sich jedoch relativ schnell, vor allem aufgrund der niedrigeren Energiekosten und der verringerten Kochzeit – des Weiteren helfen beispielsweise redcoon Gutscheine als Sparmaßnahme, um noch etwas beim Kauf herauszuholen.

Spezielle Anschaffungen sind nötig

Wie oben bereits erwähnt, müssen zusätzlich zu den höheren Anschaffungskosten, auch noch magnetische Töpfe und Pfannen für diese Technik angeschafft werden. Mittlerweile gibt es in diesem Bereich aber spezielle Kochtopfsets, die sich mehr und mehr den Preisen herkömmlicher Herdutensilien angleichen. Beachtet werden muss außerdem, dass Speisen bei dieser Variante nicht mehr warmgehalten werden können, da vom Kochfeld selbst keine Abwärme abgegeben wird. Des Weiteren muss darauf hingewiesen werden, dass Probleme mit Herzschrittmachern auftreten können, da das Magnetfeld ein wesentlicher Faktor dieser Technik ist. Dies kann jedoch nur auf ältere Modelle beschränkt werden, Experten raten einen Abstand von mindestens 60 Zentimetern zum Induktionsfeld.

Artikelbild: © Piotr Adamowicz / Shutterstock

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