Geld sparen beim Wäschewaschen – mit diesen 6 Tipps kein Problem

Die Waschmaschine ist aus deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken, denn sie erleichtert das lästige Wäschewaschen ungemein. Für den Geldbeutel kann häufiges Waschen aber eine Belastung sein, denn nicht nur die Kosten für Wasser und Strom können hoch werden, auch Waschmittel ist nicht gerade preiswert und sollte deshalb nicht vergeudet werden.

Schätzungen zufolge werden pro Jahr allein in Deutschland über 600.000 Tonnen Waschmittel, rund 330 Kubikmeter Wasser und circa sechs Milliarden Kilowattstunden Strom durch das Wäschewaschen verbraucht. Mit unseren 6 Tipps können Verbraucher in Zukunft aber Geld für Strom, Wasser und Waschmittel sparen.

Tipp 1: Energiesparende Waschmaschine kaufen

Grundsätzlich gilt: Am besten sollte man schon beim Kauf der Waschmaschine darauf achten, ein möglichst energiesparendes Modell zu finden. Im Vergleich zu alten Geräten verbrauchen moderne Waschmaschinen deutlich weniger Strom und Wasser. Zum Vergleich: Eine Waschmaschine, die schon 25 Jahre alt ist, verbraucht pro Jahr rund 41.000 Liter Wasser, wenn man von fünf Waschgängen pro Woche ausgeht. Ein neues und energieeffizientes Modell hingegen kommt mit einem Drittel dieses Wasserverbrauchs aus und setzt nur 12.700 Liter pro Jahr um. Auch Strom lässt sich mit modernen Waschmaschinen einsparen: Fast 200 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen sie im Vergleich zu alten Geräten weniger. Dadurch ergibt sich eine jährliche Ersparnis von rund 34 Euro.

Aus diesem Grund lohnt es sich auf jeden Fall, sehr alte Waschmaschinen zu entsorgen und sich ein modernes Modell zu kaufen. Der große Waschmaschinenvergleich von waschmaschinentest.net ist eine wertvolle Hilfe, wenn es darum geht, beim Waschmaschinenkauf ein Modell zu wählen, das energiesparend und trotzdem leistungsfähig ist.

Tipp 2: Bei niedrigen Temperaturen waschen

Unabhängig davon, ob man mit einem energiesparenden modernen Modell wäscht oder noch ein altes Gerät verwendet, wird umso mehr Energie benötigt, je höher die Waschtemperatur eingestellt wird. Aus diesem Grund müssen Verbraucher, die beim Wäschewaschen Geld einsparen möchten, eine niedrige Waschtemperatur wählen. Meist reichen Temperaturen von 30 bis 40 Grad Celsius völlig aus, um saubere Wäsche zu erhalten. Auch Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche müssen nicht mehr bei 90 Grad Celsius gereinigt werden, denn dank leistungsstarker Waschmittel wird die Wäsche auch bei 60 Grad hygienisch sauber.

Anstatt hartnäckige Flecken mit einer hohen Waschtemperatur entfernen zu wollen, sollte man sie mit einem speziellen Fleckenmittel vorbehandeln. Wichtig ist aber, hin und wieder bei 60 Grad zu waschen. Das ist notwendig, um Bakterien und Keime in der Maschine abzutöten, wodurch sich nicht nur die Lebensdauer der Waschmaschine erhöhen lässt, sondern auch unangenehme Gerüche bekämpft werden.

Tipp 3: Lieber ein langes als ein kurzes Waschprogramm wählen

Für die meisten Verbraucher ist es naheliegend, ein kurzes Waschprogramm zu nutzen, wenn sie Geld sparen möchten. Das ist aber in der Regel nicht sinnvoll. Lange Programme sind sogar meist preiswerter, weil Kurzprogramme viel Energie und Wasser benötigen, um die Schmutzwäsche in der kürzeren Zeit zu reinigen. Viele Waschmittel sind außerdem nicht in der Lage, während des Kurzprogrammes die volle Reinigungskraft zu erbringen. Ein langes Waschprogramm ist deshalb oft die bessere Wahl. Viele moderne Waschmaschinen verfügen über spezielle Öko-Programme, die besonders energiesparend sind.

Tipp 4: Die Kapazität der Maschine ausnutzen

Um kostensparend zu waschen, kommt es auch auf die optimale Beladung der Maschine an. Verbraucher sollten die Kapazität, die von der Waschmaschine zur Verfügung gestellt wird, komplett ausnutzen. Halbleere Waschgänge sind zu vermeiden. Die meisten Geräte können bei Buntwäsche fünf Kilogramm und bei Feinwäsche anderthalb Kilogramm fassen. Genaue Informationen zum Fassungsvermögen der Waschmaschine sind in der Gebrauchsanweisung zu finden.

Tipp 5: Waschmittel sparsam dosieren, Weichspüler weglassen

Bei der Dosierung des Waschmittels gibt es für sparsame Verbraucher ebenfalls ein oftmals unterschätztes Sparpotential. Wie viel Waschmittel tatsächlich benötigt wird, hängt von der Verschmutzung der Wäsche und der Wasserhärte ab. Oft ist die Wäsche nur leicht oder normal verschmutzt, sodass wenig Waschpulver ausreicht. Nur bei stark verschmutzter Wäsche wird mehr Waschpulver benötigt. Am besten studiert man die Angaben auf der Verpackung, um das Waschmittel richtig zu dosieren. Sie beziehen sich meist auf eine Trommelfüllung von 5 Kilogramm, sodass weniger Waschpulver verwendet werden kann, wenn sich weniger Wäsche in der Trommel befindet. Das Geld für Weichspüler können sich Verbraucher in der Regel sogar komplett sparen: Weichspüler belasten die Gewässer, sorgen aber nicht dafür, dass die Wäsche sauberer wird. Herkömmliche Waschmittel enthalten bereits Wasserenthärter, die für ausreichend weiche Wäsche sorgen.

Tipp 6: Wäsche richtig sortieren und ein geeignetes Waschmittel verwenden

Wer seine Wäsche richtig vorsortiert, kann ebenfalls Geld sparen. Es empfiehlt sich, Schmutzwäsche nicht nur nach der Farbe zu trennen, sondern auch nach dem Grad der Verschmutzung und dem Material. So lassen sich das Waschmittel und das Waschprogramm perfekt auf die jeweilige Wäsche abstimmen. Buntwäsche wird mit Fein- oder Colorwaschmittel gereinigt. Vollwaschmittel hingegen werden für farbechte oder weiße Textilien eingesetzt. Weitere teure Spezialwaschmittel wie beispielsweise für dunkle Wäsche benötigt man nicht.

Artikelbild: © tormashka / Shutterstock

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