Auch ohne Chemie kommt man aus – die Vorteile von Naturkosmetik

Der natürliche Alterungsprozess des Menschen zeigt sich in erster Linie am äußeren Erscheinungsbild. Die Haut wirkt spröde und nicht mehr stramm, man verliert an Farbe und Ausdrucksvermögen, körperliches Gebrechen zählt ebenso zu den klassischen Folgen des „Älterwerdens“. Die moderne Forschung schafft hier mit Kosmetik ein Mittel, um in nahezu jedem Bereich aktiv zu werden und einzuschreiten. Dabei sind die Folgen genau dieser Anwendung, gerade aufgrund von Chemikalien und synthetischen Stoffen, selbst noch gar nicht zu 100 Prozent erforscht. Unter dem Begriff der Naturkosmetik versteht man hingegen einen Ansatz, der die Ressourcen der Natur nutzt und damit zwangsweise auf Stoffe sorgt, die natürlich vorhanden sind.

Wir widmen uns diesem Thema ein wenig näher und versuchen, Ihnen einen groben Überblick zu geben.

Begriffe genauer hinterfragen

Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass der Begriff der Naturkosmetik seitens des Gesetzgebers nicht geschützt wurde. Es gelten also keine einheitlichen Grenzwerte, Verbote oder dergleichen, die eine sachgerechte Auswahl erleichtern würden. Wichtig ist dann ein Anlaufpunkt, der selbst die Maßstäbe der modernen Naturkosmetik verinnerlicht, um als Kunde eine breite Auswahl überhaupt nehmen zu können. Bevor Sie alternative Behandlungsmethoden probieren, sollte daher eine Kenntnis über wichtige Inhaltsstoffe von Kosmetik gegeben sein, um eine Bewertung vornehmen zu können. Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, entspricht aber den Anforderungen der Hersteller hochwertiger Naturkosmetik.

  • Produkte, die auf Basis von Tierversuchen hergestellt wurden, dürfen nicht genutzt werden.
  • Gentechnisch veränderte Pflanzen zur Gewinnung von Extrakten und gewissen Duftstoffen sind verboten.
  • Synthetische Duftstoffe, also chemisch hergestellte und durch Konservierungsstoffe erhaltene Essenzen, sind ebenso ausgenommen.
  • Allergisierende Inhaltsstoffe, die Hautreizungen hervorrufen können, sind ebenso wie nicht deklarierte Inhaltsstoffe verboten.

Tipps für Verbraucher

Sie sollten vor dem Kauf grundsätzlich beachten, dass die Wirksamkeit des Produktes nachvollziehbar anhand der Inhaltsstoffe erläutert wird. Bei klassischer Naturkosmetik, etwa in Form von Pflegeserien zur Vitalisierung der Haut, verwendet man dabei beispielsweise Hyaluronsäure für die Feuchtigkeit sowie Kräuterextrakte zur schonenden Anwendung. Die erwähnte Hyaluronsäure kommt zum Beispiel im menschlichen Körper auf natürliche Weise im Bindegewebe vor, ist also für die Elastizität verantwortlich. Bei solchen Produkten kann also unter keinen Umständen von einer schädlichen Wirkung ausgegangen werden.

Bei Shampoo etwa nutzt man die Wirkung von Birkenextrakt, der die Poren auf schonende Weise verkleinert und beruhigt. Die darunterliegenden Talgdrüsen können genutzt werden und entfetten das Haar, die Kopfhaut jedoch behält keine Inhaltsstoffe auf der Oberfläche. So erreicht man den gewünschten Pflegeeffekt und kann negative Auswirkungen gleichsam verneinen.

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