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Wie Co-Browsing das Versicherungen online Abschließen erleichtert

Immer mehr Menschen gehen online. Dazu gehören alle Altersgruppen, also auch Kinder aber auch ältere Personen. Für Letztere ist das Internet beziehungsweise der Computer selbst häufig ein völlig neues Medium, an das sie sich noch nicht komplett gewöhnt haben. Mit der Unsicherheit entgehen ihnen viele Vorteile, von denen sie sonst profitieren könnten. So gibt es zum Beispiel seit Jahren die Möglichkeit, sich im Internet über Versicherungen zu informieren und diese auf Wunsch online abzuschließen. Gerade für ältere Menschen reichen die Informationen häufig nicht aus beziehungsweise sie wünschen sich eine zusätzliche Unterstützung, so eine Umfrage von Cosmos Direkt. Das Unternehmen hat sich die Wünsche seiner Kunden zu Herzen genommen und das sogenannte Co-Browsing eingeführt.

Was genau ist Co-Browsing?

In beratungsintensiven Branchen können sich Unternehmen einen immensen Vorteil verschaffen, wenn sie in direkten Kontakt zu ihren Kunden treten. Zu dieser Branche gehört auch die Versicherung. Viele Verbraucher sind durch das riesige Angebot regelrecht überfordert und benötigen Hilfe, das passende Produkt für sich zu finden. An dieser Stelle kommt das Co-Browsing ins Spiel.

Als Co-Browsing wird das gemeinsame Surfen im Internet bezeichnet. Die Navigation im Netz erfolgt auf zwei oder mehreren unterschiedlichen Computern, indem beide Browser synchronisiert werden. Durch das Co-Surfing ist die einfache Vermittlung von Informationen einfacher. Kundenbetreuer unterstützen Kunden im Rahmen von Live-Support-Systemen bei der Wahl eines Produkts, so wie im Fall von Cosmos Direkt.

Grundlage der Co-Browsing-Session ist ein Script, dass Unternehmen in ihre Webseite integrierten. Dadurch müssen Interessierte weder eine spezielle Software noch ein Plug-in installieren. Die Beratung erfolgt auf jedem Computer, unabhängig von Betriebssystem oder verwendeten Browser. Beide Seiten, Kunde und Berater, haben dasselbe Browserfenster vor Augen.

So starten Sie eine Co-Browsing-Session

Um eine Co-Browsing-Session zu starten, müssen Kunden zunächst einen Mitarbeiter telefonisch kontaktieren. Anschließend erhalten Sie eine Service-Nummer, die im Online-Formular eingetragen werden muss. Mit einem Klick auf „Jetzt starten“ wird die Co-Browsing-Session begonnen.

Während der Session werden alle Daten mit SSL verschlüsselt. Die SSL-Verschlüsselung gewährt Verbrauchern die Sicherheit, dass alle übertragenen Daten nicht von Dritten gelesen werden können. Das ist vor allem im Bestellprozess wichtig, da Sie hier persönliche Daten wie Kontonummern oder TANs eintragen.

Unterschied zwischen anderen Screen-Sharing-Applikationen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Screen-Sharing-Applikationen, wo man meist den kompletten Desktop der anderen Person sieht, kann der Berater lediglich das aktuelle Browserfenster des Kunden sehen. Berater haben somit keinen Zugriff auf die sich am Computer des Kunden befindlichen Daten. Die Dateien können somit weder gelesen noch in irgendeiner Weise verändert werden.

Nach der Co-Browsing-Session verliert der Berater den Zugriff auf das Browserfenster, da die Verbindung zum Kunden vom Script terminiert wird. Kunden müssen sich also keine Gedanken darüber machen, ob der Berater weiterhin ihr Browserfenster und mögliche Dateneintragungen sieht.

Artikelbild: © StockLite / Shutterstock

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