Kategorien
Gesundheit

Was kann ich gegen Liebeskummer tun?

„It’a Heartache“ von Bonnie Taylor oder vielleicht auch „Almost Lover“ von A Fine Franzy laufen den halben Tag im CD Spieler auf und ab. Das klingt nach einem glasklaren Fall von Liebeskummer, vielleicht sind Sie gerade frisch verlassen worden oder der angebetete verschmäht Ihre Liebe. Oder aber auch ein ungeklärter Streit liegt in der Luft und belastet Sie und schlägt sich auf Ihr allgemeines Wohlbefinden nieder? Damit müssen Sie sich zwar zwangsläufig irgendwann auseinander setzten und abfinden, aber wir haben ein Paar Ratschläge und Tipps für sie zusammengestellt, wie sie die Situation leichter meistern und damit umgehen können.

Wir alle können in unangenehmen Situationen zu Meistern der Verdrängung werden, im ersten Moment mag das vielleicht ganz hilfreich sein und wie Balsam für die geschundene Seele wirken, aber auf lange Sicht gesehen tun Sie sich keinen Gefallen damit Probleme auf die lange Bank zu schieben.

Tipp Nr.1: Suchen Sie Halt bei Ihren Freunden oder der Familie

Wichtig in einer solchen Situation sind Menschen um Sie herum, denen Sie sich anvertrauen und mit denen Sie über die Situation sprechen können. Ganz gleich ob die Person ein Mitglied Ihrer Familie oder ein Freund aus dem Bekanntenkreis ist, wichtig ist das Sie offen über Ihr Problem sprechen und sicher sein können das Ihr Problem mit Diskretion behandelt wird.

Manchmal bekommt man von Freunden, die Situationen objektiv beurteilen können, allerdings nicht immer das zu hören was man gerne hören möchte. Das kann unter Umständen auch schmerzhaft sein, machen Sie sich aber bewusst, dass Ihr Freund nur das Beste für Sie möchte und versuchen Sie sein Ratschläge zu beherzigen.

Tipp Nr.2: Selbstmitleid und einigeln sind meist kontraproduktiv

Wir alle hatten sicher schon einmal Liebeskummer, und sicher jeder kann nachvollziehen wie schmerzhaft das sein kann, man fühlt sich alleine und versteht die Welt nicht mehr, manch einer glaubt das ihm der Boden unter den Füssen weggezogen wurde und hat das Gefühl den Halt zu verlieren, der nächste wiederum kämpft mit Agressionen und Unverständnis.

Wie dem auch sei, endet das eine wie das andere meist in einem ausgedehnten Bad von Selbstmitleid, man igelt sich zu Hause ein schaufelt sich gegebenenfalls den Bauch mit Schokolade voll, ertränkt seinen Kummer vielleicht mit ein Paar Flaschen Rotwein und rührt zu Hause keinen Finger mehr, spätestens dann wenn man den Weg zur Arbeit nicht mehr findet ist der Zeitpunkt erreicht, seine Situation zu überdenken und Hilfe von außen anzunehmen.

Hier sollten Sie Tipp Nr.1 beherzigen und Freunde oder Familie zu Rate ziehen. In jedem Fall ist jetzt Ablenkung das A & O. Versammeln Sie Ihre Freunde um sich und ziehen ein bisschen um die Häuser, manchmal kann es sehr erfrischend sein neue Leute kennen zu lernen. Vielleicht graben Sie aber auch alte Hobbys wieder aus und vertreiben Ihre Zeit nun so? Je mehr Sie sich ablenken, desto schneller verfliegen die wehmütigen Gedanken und Sie finden in Ihr Leben zurück!

Abschließend bleibt uns nur zu sagen, dass wir alle unterschiedlich sind und jeder von uns dementsprechend anders reagiert und mit solchen Situationen umgeht. Allerdings denken wir doch, dass es jeder man gut tut in einer solch unangenehmen Situation Freunde und Familie um sich herum zu haben und sich helfen zu lassen, manchmal reicht hier auch ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität schon aus um wieder zur gewohnten Alltagsform zurück zu finden.

Artikelbild: © Alexeysun / Shutterstock

Lies zu diesem Thema auch hier weiter:  E-Zigarette: Rauchentwöhnung oder Alternative zur Zigarette?