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Portraitfotografie – hilfreiche Tipps für den schnellen Einstieg

Eine Portraitfotografie darf sich immer ausdrucksstark zeigen. Schließlich handelt es sich dabei um die Kunst des Fotografierens und diese Kunst darf effektvoll auf sich aufmerksam machen. Sie kann sich unvergleichbar zeigen und als Meisterwerk der Fotografie gelten. Deshalb ist es das Ziel vieler Fotografen, lebendige Porträts zu erschaffen. Folgende Tipps erleichtern den Einstieg.

Tipp 1: Auf die richtige Kamera setzen

Bei der Portraitfotografie sollte eine Spiegelreflexkamera gewählt werden, bei der ein Objektivwechsel möglich ist. Denn durch das Wechseln des Objektivs ist der vielseitige Einsatz gegeben.

Tipp 2: Die richtige Kameraeinstellung

Wird die richtige Kameraeinstellung gewählt, so kann die richtige Schärfe vorausgesetzt werden. Gerade bei der Portraitfotografie spielt die Schärfe eine sehr wichtige Rolle. Damit das Portrait die richtige Schärfe hat, sind ein kleiner Blendenwert und eine kurze Verschlusszeit von Bedeutung. Eine brillante Schärfe verhilft zu den passenden Bildern.

Tipp 3: Die Portraitfotografie setzt auf eine hohe Individualität

Gesichter zu fotografieren, das mag für den einen oder anderen Hobbyfotografen ein einfaches Vorhaben sein. Schließlich hat jeder schon die unterschiedlichsten Portraitfotos geknipst. Die Fotografie lebt davon, dass sich verschiedene Menschen vor der Kamera in Szene setzen.

„Einmal lächeln – bitte“, so lautet das Motto und schon wird die Hand am Auslöser betätigt. Die Portraitfotografie gestaltet sich aber um vieles individueller. Die Bildgestaltung verlässt sich auf den Ausdruck der jeweiligen Persönlichkeit.

Tipp 4: Gestellte Posen sind in der Portraitfotografie nicht gefragt

Jeder kann sich bestimmt noch daran erinnern, als der Schulfotograf einst sein Werk erfüllte. Gerade sitzen und ein unscheinbares Lächeln aufsetzen, wurde damals angeordnet. Zugleich wurde die Kamera gezückt, um den Gesichtsausdruck für immer festzuhalten. Inzwischen ist den Fotografen bekannt, dass dabei die Persönlichkeit verloren geht.

Einer solchen Abbildung fehlt es kurzerhand an Charisma und Charme. Es fehlt die Dynamik, die eigene Identität kann bei einer solchen Portraitfotografie nicht umgesetzt werden. Die authentische Ausstrahlung des Bildes geht somit verloren.

Tipp 5: Auf die richtige Posen setzen

Mimik und Gestik sind zwei ganz entscheidende Elemente bei der Portraitfotografie. Posen ist natürlich erlaubt und wird von jedem Fotografen gerne angenommen. Ein guter Fotograf schafft es, sein Modell in die richtige Pose zu setzen und ein ehrliches Lachen zu entlocken. Ein Lachen, das von Herzen kommt und sich nicht „verkrampft“ zeigt.

Denn somit erhält das Foto seine Natürlichkeit. Wird vor der Kamera posiert, sollte darauf geachtet werden, dass es authentisch wirkt. Eine verkrampfte Mimik lässt die Portraitfotografie nicht wirken. Darum ist der Fokus darauf gerichtet, dass die Pose bei der Portraitfotografie immer natürlich ist. Die Aufgabe des Fotografen ist es, auf die richtige Pose zu setzen.

Tipp 6: Auf die richtige Perspektive vertrauen

Dazu darf verraten werden: Je näher der Fotograf mit seiner Kamera rückt, umso dynamischer und intensiver zeigt sich die Darstellung. Erst die richtige Perspektive verschafft viele Eindrücke festzuhalten. Die Mimik offenbart sich erst dann, wenn die Kamera bei der Portraitfotografie sehr nahekommt. Das schenkt dieser Art von Fotografie die Lebendigkeit und die Natürlichkeit.

Fällt das Wort Portraitfotografie so wird automatisch davon ausgegangen, dass das Gesicht von vorne gezeigt wird. Eine Fotografie von dieser Perspektive schafft es aber nur schwer, kleine Makel zu verdecken.

Darum sollte darauf Bedacht genommen werden, dass das Portrait eine frontale Anordnung erfährt. Eine leichte Drehung des Oberkörpers macht dies möglich. Somit erhält das Gesicht eine minimale Asymmetrie und das wiederum beeinflusst das Foto im positiven Sinne. Gerade Menschen, die über einen starken und markanten Gesichtsausdruck verfügen, sollten sich immer von der Seite zeigen.

Sollte die Augenpartie eindrucksvoll zur Geltung kommen, ergibt es Sinn, von oben zu fotografieren. Darf das Gesicht schmaler in seiner Darstellung wirken, so kann ebenso zu einer solchen Perspektive geraten werden.

Eine einheitliche Perspektive für alle Portraitfotografien zu erschaffen, das ist nicht möglich. Denn die Fotografie zeigt sich so individuell, wie ihre Modelle vor der Linse.

Tipp 7: Den passenden Hintergrund wählen

Dieser schafft den passenden Rahmen für die Portraitfotografie. So darf die Location dafür stimmig gewählt sein. Sie kann Eindruck schaffen, sich aber nicht zu unruhig zeigen, damit der Fokus am Portrait liegt.

Dennoch kann die Fotolocation ganz individuell gewählt werden. Es muss nicht auf einen neutralen Hintergrund vertraut werden, der sich eintönig zu erkennen gibt. Viel mehr schafft es das Geschehen auf der Straße attraktive Portraits entstehen zu lassen.

Zudem dürfen die Lichtverhältnisse perfekt abgestimmt sein. Sie sorgen dafür, dass sich das Fotomotiv noch interessanter zeigt in seiner Darstellung. Meist gelingt es dem passenden Lichteinfall, dass das Foto mehr Lebendigkeit und mehr Attraktivität erhält. Zu beachten gilt es, dass sich das Licht ständig verändert. So gibt es am Morgen ganz andere Lichtbedingungen als in den Abendstunden.

Zusammenfassung

Die Portraitfotografie geht über die herkömmliche Fähigkeit des Fotografierens hinaus. Denn die Portraitfotografie darf als Meisterwerk der Gesichtsablichtung angesehen werden. Erlaubt ist dabei, was gefällt. Die richtige Pose schafft es, jede Person eindrucksvoll darzustellen.

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