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Sprüche und Gedichte zu Ostern

Ostern ist neben Weihnachten der wichtigste christliche Feiertag des Jahres. Millionen Christen weltweit feiern die Auferstehung von Jesu Christ, dem Sohn Gottes, der dem Neuen Testament zufolge den Tod überwunden hat. Für die kleinen Kinder bedeutet Ostern in erster Linie, dass der Osterhase ihnen eine Überraschung bringt. Als beweglicher Feiertag fällt Ostern jedes Jahr auf ein unterschiedliches Datum: Gemäß dem Gregorianischen Kalender frühestens am 22. März, spätestens am 25. April.

In den Niederlanden und den deutschsprachigen Ländern suchen die Kinder nach bunt bemalten Hühnereiern und Süßigkeiten, die der Osterhase für sie versteckt hat. Im Garten schmücken bunt bemalte Ostereier die Bäume, im Innenraum der Wohnungen werden traditionell Osterkörbe als Dekoration verteilt. Das Ostergebäck ist Kuchen in Hasen- oder Lammform.

Die Kirchenglocken katholischer Gemeinden bleiben zischen Karfreitag und der Osternacht still. Die Eltern erzählen ihren Kindern, dass die Glocken am Karfreitag nach Rom fliegen und erst am Ostersonntag zurückkommen. Auf dem Rückweg nach Hause aus Rom verstecken sie Süßigkeiten für die Kinder.

Zwar ist Ostern nicht genauso ein Familienfest wie Weihnachten, die Familienmitglieder speisen dennoch zusammen und gehen gemeinsam auf die Suche nach den Ostereiern und Süßigkeiten. Natürlich dürfen Ostergedichte, Grüße und Sprüche an die Liebsten nicht fehlen. Einige Anregungen für Osterkarten gibt es im Anschluss.

Ostersprüche

Das weiß ein jeder, wer’s auch sei,
gesund und stärkend ist das Ei.
Heinrich Christian Wilhelm Busch

Es ist das Osterfest alljährlich
für den Hasen recht beschwerlich.
Heinrich Christian Wilhelm Busch

Ostern ist die Zukunft des Menschen.
Hier wird er wieder der Mensch, wie er geplant war.
August Everding

Wir feiern mit Ostern den Sinn unseres eigenen Lebens;
unsere Zukunft bleibt beim Herrn.
Kardinal Joachim Meisner

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.
Friedrich von Bodelschwingh

Ostern ist das Siegesfest des ewigen Lebens.
Gertrud von le Fort

Ostergedichte

Hei, juchei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort und an jedem Ort!
Ist es noch so gut versteckt, endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei, dort ein Ei – bald sinds zwei und drei.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Osterhas, Osterhas,
leg uns recht viel Eier ins Gras,
trag sie in die Hecken,
tu sie nicht verstecken,
leg uns lauter rechte,
leg uns keine schlechte,
lauter bunte, unten und oben,
dann wollen wir dich bis Pfingsten loben!
Viktor Blüthgen

Artikelbild: © kuleczka / Shutterstock

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