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Sicherheitsvorkehrungen bei Serverüberwachung

Ein Server arbeitet in der Regel 24 Stunden am Tag – also rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche. Die meisten Provider bieten ein Werbeversprechen von einer Uptime über 99 Prozent an, was sich zwar als sehr viel anhört, in der Wirklichkeit jedoch nicht unbedingt optimal ist. Die 99 Prozent sind halt keine 100 Prozent: Das heißt im Klartext, dass der Server auch ab und zu ein Prozent Ausfälle aufweisen kann. Auf das Jahr gerechnet wären es dann 3,65 Tage – ein eher beunruhigendes Gefühl. Keiner will natürlich seinen Shop wegen Serverproblemen für so lange Zeit zusperren. Das wäre dann für den Betreiber eine verlorene Zeit, in der man keinen Umsatz erzielen kann. Solcher Zustand hätte negative Auswirkungen auf die Suchergebnisse bei Google und viele Kunden wären dadurch sicherlich verärgert. Im Idealfall wissen die Betreiber zu jeder Zeit, wie es um ihren Server zurzeit bestellt ist. Eine spezielle Applikation kann es ermöglichen, die Verfügbarkeit des Servers, der Webseiten, Datenbanken, Online-Dienste und E-Mailsysteme im Auge zu behalten.

Die Überwachung des Servers steht im Vordergrund

Die Serverüberwachung, auch Server Monitoring genannt, übernimmt alle Kontrollfunktionen bei einem Server. Auch in diesem Bereich werden die Arbeiten vom Server übernommen. Er kontrolliert in vorgegebenen Zeitabständen, ob der eigene Server noch läuft und wie seine einzelnen Funktionen verlaufen. Bei einem Absturz oder bestehenden Problemen wird man direkt per Mail oder SMS darüber informiert und kann dann schnellstmöglich die erforderlichen Schritte unternehmen, um das Problem zu beseitigen.

Nicht nur das „ob“ aber auch das „wie“ ist bei Serverarbeit relevant

Neben der Frage, ob der Server am Laufen ist, bleibt es genauso wichtig, wie gut der Server seine Aufgaben erledigt und wie hoch seine Auslastung ist. Läuft der Server nur im Schneckentempo, ist das genauso ärgerlich wie die Tatsache, dass er beispielsweise abgestürzt ist. Verschiedene Tools können helfen, die Performance des Servers zu überwachen. Der spezielle Dienst ist in der Lage, die Antwortzeit und den Datendurchsatz des Webservers zu messen. Man kann individuelle Einstellungen bezüglich des Messintervalls vornehmen.

Schlechte Performance – was nun?

Es kommt manchmal vor, dass der Server ständig am Limit arbeitet und schlechte Performance vorweist. In der Regel ist es leider so, dass je langsamer der Server ist, desto größere Verluste von Besuchern drohen. In solchen Fällen ist schnelles Handeln angesagt. Je nach Art des Servers kann es eine aufwendige Aufgabe bedeuten. Einfache Lösungen stehen zur Auswahl, wenn man einen VServer besitzt oder in der Cloud ist. Das Bestellen von mehr Leistung fällt es hier relativ einfach aus, was jedoch bei einem Rootserver genau das Gegenteil bedeutet.

Lösungen finden um die Performance zu verbessern

Doch was lässt sich gegen eine schlechte Performance unternehmen? Mit diesem Thema ließen sich ganz Bücher füllen. Wir haben uns auf die Suche nach 5 kurzen, prägnanten Tipps gemacht, welche direkt helfen die Geschwindigkeit wieder etwas zu steigern:

  1. Inhalte von Drittanbietern prüfen: Bilder und Plug-Ins sind notwendig, sollten allerdings darauf überprüft werden, wie sie sich auf die Ladezeit auswirken
  2. Eigene Inhalte prüfen: Größe und Anzahl der Elemente prüfen, bei Bedarf die Größe der Bilder verringern und Textdateien komprimieren
  3. Java-Script richtig einstellen: auf jeden Fall immer aktuelle Praktiken zur Codierung verwenden
  4. Redirect-Einstellungen checken: oft nutzen Websiten URL-Umleitungen, bevor dem User die HTML-Seite angezeigt wird. Bei einer optimalen Redirekt-Einstellung wird das Anzeigen von leeren Fenstern verhindert und somit die Ladezeit verkürzt
  5. Performance des Servers regelmäßig messen und optimieren: gerade dynamische Seiten, wie zum Beispiel Warenkörbe und Ergebnisse einer Suchanfrage können den Server überlasten

Artikelbild: © Sashkin / Shutterstock

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