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Ideen für das moderne Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist Rückzugsort und häufigster Aufenthaltsort zugleich, sodass es seit jeher eine besondere Stellung innerhalb der Wohnung einnimmt. Da man sich sowohl am Nachmittag als auch vornehmlich am Abend hier aufhält, sollte die Einrichtung entsprechend multifunktional gestaltet sein und Platz für Inspiration und Erholung gleichermaßen bieten. Aufgrund der vielfältigen technischen Geräte, die zunehmend an Bedeutung im Haushalt gewinnen, darf man diesem Aspekt auch nicht zu wenig Bedeutung zukommen lassen.

Wir werden in diesem Beitrag deshalb versuchen, die Grundlagen der modernen Einrichtung darzustellen und Tipps zum Selbermachen zu geben.

Raumaufteilung ist notwendig

Da das Wohnzimmer vornehmlich der Entspannung dient und nicht grundsätzlich einem Zweck zugeordnet werden darf, muss für jeden Bereich eine andere Aufteilung her, die wenig überladen und dennoch zielgerichtet wirkt. Eine Basis stellt hierbei die Elektronik dar, denn auf sie richten sich die zentralen Blicke und hier gilt es, vorausschauend einzurichten. Moderne Wohnzimmer zeichnen sich demnach dadurch aus, dass man möglichst kompakte und vielfältig nutzbare Multifunktionsgeräte einbringt, die nicht als störender Fremdkörper wahrgenommen werden.

So gibt es hochwertige HD-Fernseher mit integriertem Blu-Ray-Player und einer Vielzahl an Anschlüssen bereits für kleines Geld, denn der Preisdruck in diesem Bereich führt fortlaufend dazu, dass Endverbraucherprodukte schon nach einiger Zeit weit unter dem entsprechenden Verkaufspreis erhältlich sind. Sehr interessant sind zudem Musikanlagen, die eine Verbindung zum Fernseher aufbauen können und eine Art Heimkino-Erlebnis ermöglichen – im Web finden sich Informationen zu Bügelkopfhörern, die eine parallele Nutzung der Elektronik im Wohnzimmer ermöglichen und ein herausragendes Klangerlebnis aufbieten.

Arbeiten Sie mit Farben und Mustern

Eine Aufteilung bekommen Sie noch am ehesten hin, wenn sie Bereiche mit unterschiedlichen Wandfarben und -strukturen anordnen. Hierbei gilt es, möglichst natürliche und helle Farben zu wählen, um sie gegenüber den Zweckbereichen (Fernseher, Musikanlage, Regale) abzugrenzen. Heben Sie Wandaufhängungen, Bilder mit Rahmen sowie Lampen durch eine durchweg dunkle Wandbemalung hervor, die ausschließlich auf den jeweiligen Platz begrenzt wird. Dadurch wirkt der Raum aufgeräumter, störende Faktoren lassen sich besser lokalisieren und die Übersicht ermöglicht es Ihnen, besser von Stress und Belastung Abstand zu nehmen.

Was die Möbel angeht, so arbeitet man mittlerweile mit natürlichen Materialien wie Holz, die als Verkleidung für robuste Halterungen oder Stützen aus Aluminium oder Stahl herhalten. Zu einer modernen Grundausstattung gehört demnach eine Sitzgarnitur aus Leder, die beliebig verstellbar ist und in unterschiedlichen, abgestuften Braun- und Grautönen gehalten ist. Große, flauschige Kissen stehen gegenüber kleinen Akzenten im Vordergrund, da sie insgesamt strukturierter wirken. Als Beleuchtung nutzt man vermehrt die Stilelemente der 1970er und 1980er Jahre, arbeitet also größtenteils mit großen, rundlichen Verdeckungen und benutzt kleine, punktuelle Leuchten nur für Wandaccessoires oder Bücherregale. Auffällig ist zudem der Trend hin zu einer verstärkten Einbindung von LED-Lampen, denn diese lassen sich mittlerweile in nahezu jeder Form und Farbintensität nutzen und bringen atemberaubend natürliche Lichtverhältnisse in Ihr Wohnzimmer.

Insidertipps

  • Machen Sie aus alten Möbeln ein neues Schmuckstück, indem Sie es in seine Einzelteile zerlegen und bearbeiten. Alt ist das aktuelle Neu, vor allem bei Sitzgarnituren und Regalen, die ansonsten auf dem Sperrmüll landen würden. Einzelne Regalbretter lassen sich ganz einfach umgestalten, um als Ablage für Zeitschriften, Vasen oder Bilder zu dienen. Ein Teil der Sitzgarnitur kann als Kontrastpunkt eingebracht werden, indem man die ausreichend breiten Kanten absägt, mit robusten Halterungen versieht und diese als kurzzeitige Stütze oder Sitzgelegenheit an freien Wandflächen anbringt.
  • Auch wenn sich moderne Wohnzimmer durch große Freiflächen auszeichnen, bedeutet dies im Umkehrschluss nicht, Wände ungenutzt zu lassen. So kann man beispielsweise alte Aktenordner oder Kartons so mit Holzbrettern oder anderen Materialien verstärken, dass sie als Wandhalterung herhalten und so indirekt als Ablage genutzt werden können. Eine diffuse Aufteilung, die Platz für Bilder oder einfach freie Flächen lässt, sorgt so für ein angenehmes Wohnklima.

Artikelbild: © Artazum and Iriana Shiyan / Shutterstock

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