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Auf Nummer Sicher gehen mit geprüftem Werkzeug

Arbeiten daheim, etwa die Badsanierung oder die Renovierung von Zimmern inklusive der Elektronik, erfordern ein hohes Maß an Konzentration und Planung. Leichtfertig verrichtete Arbeiten führen hier nicht nur zu einem großen Zeitverlust, zeitgleich wird ein höheres Budget beansprucht und das Risiko in Kauf genommen, einen Unfall zu provozieren. Plausibel ist es zudem allemal, dass günstiges beziehungsweise nicht genormtes Werkzeug eine wesentlich kürzere Lebensdauer aufweist – der vermeintliche Spareffekt kehrt sich demnach also ohnehin um.

Wir geben Ihnen in diesem Beitrag Tipps zum Kauf von leeren sowie bestückten Werkzeugkoffern und verraten, auf welche Eigenschaften Sie achten sollten.

Alles nötige gleich parat haben

Ein bestückter Werkzeugkoffer ist in vielerlei Hinsicht die beste Wahl, um ständige Kleineinkäufe zu vermeiden. Einerseits sind alle enthaltenen Werkzeuge aufeinander abgestimmt, andererseits kann man davon ausgehen, dass alle wichtigen Einzelteile für Arbeiten im Haus enthalten sind. Ob wirklich hochwertiges Markenwerkzeug gewählt wurde, lässt sich insbesondere an der Normierung feststellen. Wichtig ist eine Prüfung nach Maßstäben des VDE beziehungsweise eine Entsprechung nach DIN EN/IEC 60900. Diese Werkzeuge wurden nach den Maßstäben brancheneinheitlicher Standards gefertigt und werden auch von Fachbetrieben genutzt. Aber nicht allein das Werkzeug sollte höchsten Standards entsprechen, auch der Werkzeugkoffer selbst muss zuverlässig genutzt werden können. Wichtig ist eine doppelwandige Bodenschale, die aus HDPE-Kunststoff gefertigt wurde und damit gegen Feuchtigkeit resistent ist.

Für Arbeiten an elektrischen Leitungen, etwa zur Montage neuer Applikationen oder Wartung bestehender Anlagen, sollten Sie etwas aus dem Bereich der „Elektronik-Service-Koffer“ wählen. Diese enthalten etwa Elektroniker-Kreuzschlitz-Schraubendreher mehrerer Größen, Transistor-Zieh-Pinzetten, PLCC-Ziehwerkzeug oder auch Zinnmesser mit Kunststoffheft oder Seitenschneider für harten Stahl.

Eine sichere Aufbewahrung ist wichtig

Auch im Bereich leerer Werkzeugkoffer sollte man nicht zu leichtfertig auswählen, denn teures Werkzeug muss geschützt werden und damit sicher verstaut sein. Insbesondere Modelle aus leitfähigem Material, die vor allem zur Aufbewahrung von ESD-Spezialwerkzeugen genutzt werden, eignen sich wegen der diversen Schutzzonen. Aber auch Elektronikwerkzeuge, die sicher in einem Modell aus antistatischem Material aufbewahrt werden sollten, können problemlos untergebracht werden.

Empfehlenswert sind hier gerade die aus Spezialkunststoff mit Kohlenstofffasern hergestellten Werkzeugkoffer, die nach der Norm EN 6134-5-1 gefertigt wurden und dadurch die antistatische Eigenschaft erhalten. Sollten Sie ein ganzes Konvolut an Werkzeugen haben, dann sollten Sie sich nach modularen Werkzeugkoffern umsehen. Diese können bei Bedarf flexibel erweitert werden und können nach Größenstufen wie Durchmesser, Art des Werkzeugs und derlei aufgebaut werden. Größtenteils verfügen solche Modelle über einen sicheren Aluminiumrahmen mit integriertem Stoßkantenschutz, welcher den Inhalt des Werkzeugkoffers garantiert schützt. Als strapazierfähig gelten Exemplare mit Rahmen aus eloxiertem Aluminium.
Artikelbild: © Ensuper / Shutterstock

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