Unwetterzentrale – gegen Unwetter vorbereiten

Der April macht, was er will. Derzeit ist das Wetter in ganz Europa relativ chaotisch. Mal scheint die Sonne, kurze Zeit später regnet es. Zu dieser Zeit sind Unwetter nicht unbedingt eine Seltenheit. Wer in den Urlaub fahren will und sich nicht sicher ist, was ihn auf dem Weg erwartet, der erhält von der Unwetterzentrale alle nötigen Infos. Hagel, Orkanböen und Starkregen können auf der Straße schnell zu brenzligen Situationen führen. Auto- und Motorradfahrer sollten sich in diesen Situationen an wichtige Verhaltenstipps halten, um sicher durch den Verkehr zu kommen. Aber auch zu Hause kann ein Unwetter schnell zu Schäden führen. Mit der richtigen Versicherung ist man allerdings gegen die Folgen geschützt.

Unwetter im Straßenverkehr

Wenn plötzlich die Gewitterwalze über den heiteren Himmel verdunkelt und ihre Schleusen öffnet, beginnt für jeden Auto- und Motorradfahrer der Horror. Die größte Angst der Cabriofahrer ist der Blitzschlag, da sie oftmals nur über eine dünne Stoffmütze verfügen, die Schutz bietet. Dem ADAC zufolge ist die Angst unbegründet. Tests zeigten, dass Stoffdach-Cabrios genauso sicher wie herkömmliche Stahldächer sind. Ein weiteres Problem beim Unwetter ist das Aquaplaning und die schlechte Sicht, die die häufigsten Ursachen für Unfälle sind. Wird der Wasserfilm auf der Straße zu dick, droht das Auto aufzuschwimmen. In diesem Fall kann der Autofahrer die Fahrtrichtung nur noch schwer bestimmen und verliert die Kontrolle über das Fahrzeug. In diesem Fall sollte man sofort runter vom Gas und die Geschwindigkeit stark reduzieren. Sturmböen werden besonders für Fahrer mit Anhänger, Lkws aber auch Campingfahrzeugen zum Problem. Aufgrund ihrer Größe verfügen die Fahrzeuge über eine riesige Angriffsfläche, die zu heiklen Situationen führen können. Damit das Fahrzeug nicht auf die Gegenspur gedrückt wird bzw. gar umkippt, sollte man die Geschwindigkeit reduzieren oder im Notfall komplett anhalten.

Die Folgen des Unwetters

Auch wenn die Unwetterzentrale frühzeitig vor Stürmen und anderen Unwettern warnt, reicht es oftmals nicht mehr, sein Haus und das eigene Fahrzeug so kurzfristig zu schützen. Die Schäden an Gebäuden, Autos oder Mobiliar können nach einem starken Unwetter schnell in die Millionen gehen. Wer in diesem Fall nicht über die passende Versicherung verfügt, bei dem wird es teuer. Vor wenigen Jahren wüteten die Stürme "Emma" und "Kyrill" durch Deutschland und verursachten Schäden in Millionenhöhe. Wer ausreichend versichert war, hatte gute Chancen auf einen finanziellen Ausgleich. Die Wohngebäudeversicherung haftet für Schäden durch Blitzschlag, Brand, Explosion, Sturm Hagel und Leitungswasser. Wer zusätzlich die Elementarschadenversicherung abgeschlossen hat, ist auch gegen Lawinen, Erdbeben, Überschwämmung und Schneedruck versichert.

Unwetterzentrale - der Wetterfrosch auf dem Smartphone

Auch unterwegs will man sein Hab und Gut bei Unwetter schützen. Viele werden noch die Bilder der vergangenen Stürme vor Augen haben: Überschwemmte Keller, zerbeulte Autos und demolierte Gartenmöbel waren kein schöner Anblick. Die Unwetterzentrale informiert über aktuelle Gefahren und ist natürlich jederzeit online verfügbar. Somit kann man sie auch ganz bequem vom Smartphone aus aufrufen. Die Unwetterzentrale enthält eine Zusammenfassung aller aktuellen Unwetterwarnungen sowie nützliche Wetterhinweise für Deutschland, Großbritannien, Schweden, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Italien und Spanien. Bei den Unwetterwarnungen der Unwetterzentrale muss man zwischen zwei Arten unterscheiden: Akutwarnungen und Vorwarnungen. Vorwarnungen werden in gelb dargestellt und bis zu 48 Stunden im Voraus veröffentlicht. Dagegen gilt das Eintreffen der Naturgefahr bei Akutwarnungen als gesichert. Unterschieden wird zwischen den Warnstufen orange, rot und violett (höchste Warnstufe). Neben der Web-Version kann auch eine spezielle Applikation der Unwetterzentrale für das iPhone heruntergeladen werden.

Artikelbild: © Am2 Antonio Battista / Shutterstock

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