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Zeitgemäße Wohnungssuche mit Immoscouts

Wer sich heute auf die Suche nach einer Immobilie begibt, sei es nun eine Wohnung oder ein Haus, der bedient sich ganz selbstverständlich des World Wide Web. Kaum ein junger Mensch kann sich vorstellen, dass noch die bis Ende der 1970er Jahre geborene Generation darauf angewiesen war, regelmäßig die regionalen Zeitungen zu studieren, wenn sie das heimische Nest verlassen wollte. Sicher ist auch dies immer noch ein Weg, die eigenen vier Wände zu finden. Moderner und wesentlich einfacher sind aber die vielfach im Internet vertretenen Immoscouts.

Für jeden das richtige Angebot

Ob in München, Stuttgart, Frankfurt, Hamburg oder Kiel – in jeder Region gibt es das passende Angebot für den Suchenden. Immobilienmakler und private Wohnungs- oder Hauseigentümer haben das Internet längst für sich entdeckt und bieten vom möblierten Studentenzimmer über Mehrzimmerwohnungen oder –häuser für Familien bis hin zur Luxusvilla für den gehobenen Geschmack alles an, was auf dem Markt zu haben ist.

Komfortable Suche

Bei den meisten Immoscouts ist die Suche über eine Maske sehr zielgenau möglich, wobei nicht nur nach der Stadt bzw. Postleitzahl gefragt wird, in der sich das Wunschobjekt befinden soll. Auch viele andere individuelle Vorstellungen werden abgefragt:

  • Soll es eine Miet- oder Eigentumswohnung sein?
  • Ein Haus oder Anlageobjekt?
  • Will man dort auf Zeit oder dauerhaft wohnen?
  • Allein oder in einer WG?

Sogar Angebote für Betreutes Wohnen, Pflegeheime und Zwangsversteigerungen sind zu finden.

Wichtige Kriterien sind natürlich ebenso der Preis, hier kann meist die Höchtgrenze angegeben werden, die Anzahl der Zimmer und/oder die Angabe der gewünschten Wohnfläche.

Je mehr Faktoren der Nutzer eingibt, desto genauer ist am Ende die Liste der Angebote. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Suchanfrage mit allen Details zu speichern und eine Benachrichtigung zu erhalten, sobald ein neues, auf die Kriterien passendes Angebot in die Datenbank eingestellt wird.

Ergebnisliste

Beim Ergebnis zählt die Aktualität der angebotenen Immobilien. Diesbezüglich sind die Scouts normalerweise auf dem neuesten Stand. Bei der Ergebnisliste besteht erneut die Möglichkeit, nach unterschiedlichen Kriterien zu sortieren: Soll es das günstigste Angebot sein oder das mit der größten Wohnfläche? Auch kann die Suche noch einmal mit weiteren Angaben verfeinert werden: Wünscht sich der Nutzer eine Alt- oder Neubauwohnung? Soll sie einen Balkon haben oder lieber einen Garten? Ist eine Einbauküche vorhanden? Welche Heizungsart wird bevorzugt? Selbst nach dem Baujahr der Immobilie kann gefiltert werden. Und nicht zuletzt ist für den Suchenden natürlich von Interesse, ob die Wohnung mit oder ohne Berechtigungsschein zu haben sein soll.

Service

Im Umfeld jeder Immobilie können per Kartenansicht Schulen, Ärzte oder Restaurants sowie auch kulturelle und sportliche Angebote der Umgebung aufgerufen werden, um einen Überblick zur Infrastruktur vor Ort zu erhalten. Ebenso stehen zahlreiche Informationen und Statistiken zum Wohnort zur Verfügung.
Neben der reinen Suchoption werden inzwischen zudem mannigfache Links angeboten, die es dem Nutzer auch nach der Suche rund um die Immobilie einfacher machen sollen. Das geht los mit allgemeinen Informationen zur Zinsentwicklung auf dem Wohnungsmarkt über Angebote zur Baufinanzierung oder die Vermittlung von Umzugsunternehmen bis hin zu einer Auswahl an Designermöbeln. Bei all diesen Verlinkungen gilt jedoch grundsätzlich: Augen auf und selbst im Netz vergleichen. Oftmals sind die eigenen Recherchen z.B. nach einer Umzugsfirma am Ende günstiger.

Vorteile

Die Suchmasken ermöglichen eine individuell zugeschnittene Suche nach dem eigenen Zuhause. Der Nutzer hat es leicht, sich aus den Angeboten das Passende herauszusuchen. Und wer nicht auf jeden Cent achten muss, kann zugleich von der Finanzierung bis zur Einrichtung alles über eine einzige Internetseite abwickeln.

Nachteile

Manch ein Anbieter versucht, mithilfe der Immoscouts seine „Ladenhüter“ loszuwerden. Oftmals sind dies Anzeigen, die ohne oder mit nur einem Foto eingestellt werden bzw. kaum etwas über das Objekt aussagen. Auch hier gilt: Besser einen zweiten oder dritten Blick riskieren – und grundsätzlich sollte kein Abschluss erfolgen, ohne dass die Immobilie nicht einmal besichtigt worden ist. Selbst das beste Foto kann den eigenen Eindruck und das Gefühl, dass die Wohnung – respektive das Haus – zu einem passt, nicht ersetzen. Insofern gilt heute noch wie früher: Wer eine Immobilie sucht, sollte am besten möglichst ohne Zeitdruck an die Sache herangehen. Ganz selten ist das erste Objekt ein Volltreffer.

Artikelbild: © kurhan / Shutterstock

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