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Training trotz Muskelkater: Darauf muss man achten

Sie konnten sich endlich aufraffen, mal wieder was für Ihren Körper zu tun und nun müssen Sie dafür in Form von Muskelkater bezahlen. Oder Sie waren gestern beim Training einfach so bei der Sache und mit vollen Enthusiasmus dabei, dass heute die Glieder schmerzen. Egal warum und in welchem Körperteil Sie Muskelkater haben, dieser ist immer ein Zeichen dafür, dass intensiv trainiert wurde. Was also tun, wenn jede Bewegung schmerzt und man dennoch versuchen möchte, sich an seinen Trainingsplan zu halten? Ist Zähne zusammenbeißen hier die Lösung oder sollte man es doch lieber ruhig angehen lassen und sich schonen?

Bei der Beantwortung dieser Frage gilt zunächst zu bedenken, dass es sich beim Muskelkater nicht nur um eine Übersäuerung des Muskels sondern auch um einen leichten Fall von Muskelfaserriss handelt. SobaldMuskelkater auftritt, ist dies also als ein Warnsignal des eigenen Körpers zu verstehen, denn es handelt sich hier um eine echte, wenn auch geringe, Verletzung. Somit heißt es im Fall des Muskelkaters unbedingt auf den eigenen Körper zu hören, denn wer dem Körper nicht genug Zeit gibt, sich zwischen den einzelnen Trainingseinheiten zu erholen, der kann und muss mit langfristigen Folgen rechnen.

So hat der ein oder andere seinen Muskelkater schon „ausgesessen“.
Damit soll jedoch nicht gesagt sein, dass beim Muskelkater auf jegliches Training grundsätzlich zu verzichten ist. Allerdings sollte man ein gesundes Maß an Menschenverstand besitzen, wenn man den Grad des eigenen Muskelkaters einschätzt und dementsprechend entscheidet, ob ein leichtes Training schon wieder möglich ist. Dabei ist zu bedenken, dass ein Warm-Up unbedingt erfolgen sollte und sie das Training am Besten mit etwas leichteren Gewichten wieder aufnehmen. Leiden Sie jedoch unter so starken Muskelkaterschmerzen, dass Sie diese bei jeder Bewegung deutlich spüren, so sollten Sie mit der Wiederaufnahme des Trainings noch bis zu volle 2 Tage oder, wenn der Schmerz weiterhin anhält, sogar länger warten.

Besser ist es allerdings den Muskelkater durch ein geschickt strukturiertes Training gleich ganz zu umgehen. So verteilen Sie das Training der einzelnen Muskelgruppen am Besten auf verschiedene Tage. Montags ist zum Beispiel die Oberkörpermuskulatur dran, Mittwochs trainieren Sie den Unterkörper, usw. So kann garantiert werden, dass die vorher durchs Training stark beanspruchten Muskelgruppenimmer genug Zeit haben, um sich wieder zu regenerieren. Durch das sogenannte Split-Training muss Muskelkater also gar nicht erst aufkommen. Im Allgemeinen gilt es daher beim Sport auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu hören und achten.

Artikelbild: © Brian A Jackson / Shutterstock

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