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System in die Heimarbeit bringen

Die Art und Weise, wie man heutzutage seiner Beschäftigung nachgeht, unterliegt einem steten Wandel. Besonders große Unternehmen sowie kreative Bereiche, die in Teilzeit möglich sind, vertrauen in diesem Zuge auf flexible Arbeitszeitmodelle und damit indirekt auch auf Heimarbeit. So überwiegen die Vorteile auf beiden Seiten, denn eine gesteigerte Flexibilität schafft bessere Ergebnisse, eine höhere Effizienz sowie das Vereinbaren von Beruf und Familie.

Wir möchten in diesem Beitrag darauf näher eingehen, um Vor- sowie Nachteile zu beleuchten.

Permanente Anwesenheit ade

Studien haben gezeigt, dass Arbeitnehmer überaus positiv gegenüber der Heimarbeit gestimmt sind, sodass selbst Einbußen beim Gehalt hingenommen werden können. Für die Unternehmen selbst muss das kein Nachteil sein, denn die Effizienz wird gesteigert und somit, bei real niedrigeren Löhnen, mehr produziert beziehungsweise bearbeitet. Insbesondere alleinerziehende Mütter und Väter profitieren von diesem Angebot, da tägliche Arbeiten im Haushalt sowie die Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen sind.

Die größten Vorteile sind:

  • Hohe Flexibilität, da im Rahmen einer festen Zeitstruktur zu einer beliebigen Uhrzeit angefangen werden kann. Unregelmäßig anfallende Arbeiten, beispielsweise bei Behörden oder Papierkram, kann so besser in den Tagesablauf integriert werden.
  • Keine Wegzeiten, womit allein schon sehr viel Zeit eingespart wird. Außerdem entfallen Kosten für ÖPNV-Fahrkarten oder Benzin, die schließlich nicht immer vom Arbeitgeber anteilig übernommen werden. Das Risiko, im Stau stecken zu bleiben fällt ebenso weg.
  • Bessere Mobilität, da man sich auf Veränderungen im Stundenplan der Kinder besser einstellen kann. Dies setzt jedoch voraus, dass man auch hier etwaige Störfaktoren kennt und bewusst einkalkuliert.

Selbstdisziplin wahren

Neben all den genannten Vorteilen ist es aber zudem essentiell, einen strikten Zeitplan einzuhalten. Der Arbeitgeber vertraut auf die pünktliche Abgabe von Arbeiten, sodass vor allem jene sich strikt an Planungen halten müssen, die leicht abgelenkt werden können. Stellen Sie sicher, dass Sie immer einen Zeitpuffer mit einplanen – die Motivation, etwas über einen längeren Zeitraum durchzuziehen, wird somit gesteigert. Außerdem dürfen Sie keine elementaren Bedürfnisse vernachlässigen, nur um der Zeit hinterher zu jagen. Setzen Sie sich stattdessen kleinere Teilziele, sodass Sie immer wieder aufs Neue den Kopf auf andere Dinge richten, um sich darauf gezielt zu konzentrieren.

Dass die richtige Sitzhaltung wichtig ist, zeigt sich anhand der schulmedizinischen Erkenntnisse, die aufgrund von Schädigungen am Arbeitsplatz gemacht werden können. Hinsichtlich der Büroausstattung sollten Sie, da Sie täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen, auf individuell einstellbare Komponenten achten. Ein Stuhl muss Ihrer Körpergröße gerecht werden, die Rückenlehne muss stabil und zugleich entsprechend gewölbt sein, um die Wirbelsäule zu schonen. Nur auf Basis passgenauer Büromöbel verteilen Sie die stupide Belastung gleichmäßig, um die Sauerstoffzufuhr zu regeln und somit die Konzentration auch nach längerer Arbeitszeit sicherzustellen.

Artikelbild: © kazoka / Shutterstock

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