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Materialien bei Badewannen

Die eigenen Ansprüche an das heimische Badezimmer, insbesondere an den Wohlfühlmoment des Badens selbst, sind hoch. Dabei ist Badewanne nicht gleich Badewanne, denn insbesondere beim verwendeten Material unterscheiden sie sich doch gänzlich. Bei der großen Auswahl an Badewannen im Fachmarkt gilt es daher, auf die kleinen aber feinen Unterschiede zu achten.

Wir gehen in diesem Artikel auf unterschiedliche Materialien ein und erläutern Vor- und Nachteile.

Hygienisch und robust soll sie sein

Seit einigen Jahren erlebt der Bereich der Bademöbel einen regelrechten Wandeln, denn viele geben sich nicht mehr mit dem Grundbedürfnis und Grundfunktion der notwendigen Geräte zufrieden. Innovative Technik sorgt dafür, dass beispielsweise bei Duschen vielfach Brausearten einstellbar sind, oder aber Pumpen an der Wand dafür sorgen, dass nahezu alle Stellen des Körpers gleichzeitig befeuchtet und gereinigt werden.

Im Bereich der Badewanne herrscht in erster Linie noch der Gebrauch von Stahlwannen vor, die robust und damit langanhaltend nutzbar sind. So sind diese Ausführen besonders kratz- und abriebfest, sodass man auch nach Jahren keine nennenswerten Beschädigungen auf dem ersten Blick erkennen kann. Auch die Reinigung, gespickt mit allerlei Chemikalien und säurehaltigen Stoffen, macht diesem Material nichts an – zugleich schaffen Sie eine überaus hygienische Umgebung, denn nicht vorhandene Unregelmäßigkeiten schaffen kein Platz für die Anlagerung von Bakterien und Keimen. Aber auch die Zugabe von Wasser selbst wird nicht beeinflusst, denn Stahl ist ein sehr guter Wärmeleiter und sorgt dafür, dass die Temperatur lange gespeichert wird.

Nachteilig jedoch ist die eingeschränkte Beweglichkeit, denn Stahl lässt sich nicht verbiegen und eventuell angenehmere Formen daraus schaffen.

Beliebige Formen bei der Acrylbadewanne

Ganz anders die Acrylbadewanne, denn hier kann selbst die milde Außentemperatur im Winter oder den Morgenstunden dem Material nichts anhaben, da es weniger stark leitet. Hochwertige Anbieter von Bademöbeln schätzen Acryl als äußerst robusten aber zugleich formbares Material, womit sich nahezu alle Wünsche erfüllen lassen. Sie können damit beispielsweise besonders hohe Wannen bauen und nahezu im Sitzen baden, dabei gemütlich ein Buch lesen oder zu zweit besondere Momente verbringen.

Allerdings sollten Sie beachten, dass besonders starke Putzmittel dazu führen können, dass sich das Material verfärbt. Dieses bekommen Sie dann nicht mehr raus – Spuren von Kalk aber können Sie mit Essig oder Zitronensaft kinderleicht entfernen. Sofern stärkere Kalkablagerung für ein unangenehmes Badegefühl sorgt, kann dazu weißes Papier mit Essig oder Zitronensäure getränkt werden. Dieses legen Sie dann auf die entsprechenden Stellen und lassen es einige Zeit einziehen, danach spülen Sie es heiß ab und wischen es trocken.

Artikelbild: © archideaphoto / Shutterstock

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