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3–2–1 Meins – Verkaufstipps für eBay

Das Verkaufen alter und neuer Waren im Internet erfreut sich spätestens seit eBay großer Beliebtheit. Der virtuelle Marktplatz bietet jedem, der bereit ist, ein Konto auf eBay zu erstellen, seine Dachbodenfunde zu verkaufen. Das klingt einfach, ist aber gar nicht so einfach, wenn man dabei auch etwas verdienen möchte. Nachfolgend einige Tipps und Tricks, damit eBay auch profitabel wird.

Nur wenige Minuten dauert es, bis der gewünschte Artikel beim Online-Auktionshaus eBay online ist. Man beschreibt die Ware, nennt die Versandkosten und legt fest, wie Interessierte bieten können. Dann wird gewartet – und beobachtet zwischendurch, wie viele User sich den eigenen Artikel angesehen haben und wie viel bereits geboten wurde. Wurde die Ware versteigert, muss der Anbieter warten, bis sie bezahlt ist, dann wird sie verpackt und verschickt – fertig.

So einfach ist das Verkaufen auf eBay – glauben viele. Tatsächlich muss man weitaus mehr tun, um wirklich Gewinne zu erzielen. Angefangen bei guten Fotos über hochwertige Produktbeschreibungen bis hin zu einem ansprechendem eBay Shop-Design. Es folgen zehn Tipps, wie Artikel richtig auf eBay eingestellt werden.

1. Die Beschreibung

Viele Menschen schreiben bei ihren Artikelbeschreibungen nur das Nötigste. Es lohnt sich allerdings, etwas Zeit zu investieren. Denn der Käufer kann sich die Ware nicht ansehen oder sie gar testen. Wer hier an Wörtern spart, der verliert möglicherweise den einen oder anderen Kunden. Auch der Titel sollte sorgfältig gewählt werden. Hier kann unter anderem auch der Zustand der Ware untergebracht werden: Neu, gebraucht oder auch neuwertig.

Tipp: Passend zur Beschreibung sollte auch ein ansprechendes eBay Template-Design gewählt werden, um sich vor der Konkurrenz abzuheben.

2. Artikel leichter finden lassen

Ein Großteil der Auktionen ist über die Suchfunktion zu finden. Kaum jemand klickt sich durch alle Kategorien, von denen es wirklich viele gibt, durch. Einige eBay-Nutzer stöbern dennoch gerne und stoßen auf einige Kostbarkeiten. Gerade wenn die Auktion kurz vor dem Ende steht, wird sie besonders interessant. Damit nicht die falsche Kategorie gewählt wird, macht eBay automatisch passende Vorschläge. Nicht vergessen: Keywords (Schlüsselwörter) sind von großer Wichtigkeit. Denn nur mit ihnen kann das angebotene Produkt auch gefunden werden.

3. Die Einstellzeit

Seit Jahren wird diskutiert, welche Einstellzeit nun die beste ist. Ziel ist es, dass der Verkauf dann abläuft, wenn möglichst viele potenzielle Käufer am PC sitzen. Verkäufer können wählen, ob das Angebot einen, drei, fünf, sieben oder zehn Tage online bleiben soll. Auch die Startzeit kann individuell festgelegt werden. Es gibt unterschiedliche Theorien über die beste Einstellzeit. Eine simple Faustregel: Der Artikel sollte am Sonntagabend, etwa gegen 20 Uhr, enden. Zu diesem Zeitpunkt sind sicherlich viele eBay-Nutzer online.

4. Der Startpreis

Anbieter können den Startpreis ihres Artikels festlegen. In vielen Fällen ist es ratsam, mit einem Euro zu beginnen. Natürlich nicht bei neuwertigen und sehr teuren Artikeln, wie etwa einer Digitalkamera, bei alten, fast nutzlosen Waren ist es aber ratsam. Je niedriger der Preis, desto mehr Kunden werden angelockt, die fleißig bieten. Schnell überbieten sich mehrere Interessierte, die am Ende mehr für die Ware bieten, als sie eigentlich planten. Der Verkäufer kann von dieser Situation natürlich profitieren.

5. Hilfe von Dritten

Während Privatpersonen nur wenige Dinge auf eBay verkaufen, gibt es auch Verkäufer, die auf der Auktionsplattform ihr Gehalt verdienen. Je mehr Artikel verkauft werden, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten. Für eBay gibt es einige Programme, mit denen Auktionen vorbereitet und verwaltet werden können. Ebenfalls sinnvoll ist es, den eigenen Shop in puncto Design aufzuwerten, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Diese Aufgabe übernimmt beispielsweise Data-Blue. Das Unternehmen kümmert sich um die Einrichtung und Optimierung von eBay, Erstellung professioneller Artikeltemplates sowie verkaufsfördernder eBay-Shops.

Übrigens: Wer auf eBay Gegenstände im großen Umfang verkauft, muss einem neuen Gerichtsurteil zufolge möglicherweise Mehrwertsteuer zahlen.

Artikelbild: © Mikko Lemola / Shutterstock

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