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Werbeartikel: Nützliche Gadgets oder sinnloser Schrott?

Die Wahrnehmung von Werbeartikeln, sei es als nützliche Gadgets oder sinnloser Schrott, hängt stark von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen zählen die Art des Werbeartikels, die Zielgruppe, der Nutzen und die Qualität des Artikels. Außerdem maßgeblich sind die individuellen Vorlieben der Empfänger.

Nützliche Gadgets

Werbeartikel, die einen praktischen Nutzen haben und im Alltag verwendet werden können, werden zumeist positiv wahrgenommen. Beispiele hierfür sind USB-Sticks, Trinkflaschen, Notizbücher oder Taschenlampen sein. Auch wenn Unternehmen ein Feuerzeug bedrucken und als Werbegeschenk streuen, trägt das in der Regel zu einer positiven Wahrnehmung bei.

Hochwertige Werbeartikel, die gut verarbeitet sind und eine längere Lebensdauer haben, hinterlassen verständlicherweise einen besseren Eindruck. Wenn der Artikel tatsächlich funktioniert und von guter Qualität ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er als nützlich angesehen wird. Viele Unternehmen lassen wertige Kugelschreiber gravieren, die später gerne und lange benutzt werden.

Werbeartikel, die zur Branche oder den Interessen des Empfängers passen, werden eher geschätzt. Ein passender Werbeartikel zeigt, dass sich der Werbende Gedanken gemacht hat und eine persönliche Verbindung herstellen möchte. Das IT-Unternehmen, das einen kapazitiven USB-Stick als Werbeartikel verteilt, wird bei der eigenen Zielgruppe auf dankbare Empfänger treffen. Ein Feuerzeug hingegen wäre für einen Tabakwarenhändler oder einen Anbieter von Kaminholz die bessere Wahl.

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Sinnloser Schrott

Werbeartikel, die wenig bis keinen praktischen Nutzen haben und eher als Gimmicks erscheinen, könnten als sinnloser Schrott angesehen werden. Dazu gehören etwa all jene Artikel, die schnell kaputtgehen oder keinen echten Mehrwert bieten. Werbeartikel, die schnell im Müll landen oder umweltschädlich sind, werden auch in dieser Hinsicht als negativ wahrgenommen. In Zeiten eines wachsenden Umweltbewusstseins können solche Artikel das Image des werbenden Unternehmens beeinträchtigen.

Beispiele für Werbeartikel ohne echten Mehrwert kennt jedes Kind. Aufkleber mit Werbeschriftzug sind ein typisches Beispiel dafür: Sie erfüllen keinen Zweck und landen daher nach einer gewissen Zeit bestenfalls im Abfall, womöglich enden sie aber auch als klebendes Ärgernis an der Tür einer öffentlichen Toilette. Und leider muss man auch heliumgefüllte Luftballons in diese Kategorie einrechnen. Zwar sorgen diese einen Augenblick lang für leuchtende Kinderaugen, doch schnell ist die Freude im wahrsten Sinne verflogen.

Die Reste des Ballons findet man nicht selten als schlappes Stück Gummi am Wiesenrand – und es liegt auf der Hand, dass ein noch erkennbarer Werbeaufdruck die Reputation des Unternehmens nicht erhöht.

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Der Trend geht zu Nutzen und Qualität

Nach wie vor gibt es Unternehmen, die ihre Werbeartikel mit sprichwörtlich vollen Händen unter die Leute bringen. Allerdings wird immer öfter erkannt, dass ein einzelner, qualitativ hochwertiger Werbekugelschreiber eine bessere Werbewirkung erzeugt als ein halbes Dutzend Kulis, die nach kurzem Gebrauch bereits im Abfall landen.

Dieser Trend ist zum Nutzen aller: Die Empfängerinnen und Empfänger freuen sich über eine erkennbar wertige Aufmerksamkeit und bleiben dem werbenden Unternehmen gewogen. Außerdem finden sie in dem erhaltenen Produkt einen echten, im Alltag nutzbaren Mehrwert. Das Unternehmen hingegen zeigt sich im besten Licht, grenzt sich von Wettbewerbern ab und kann viele Kundinnen und Kunden langfristig an sich binden. Und auch für den Schutz von Umwelt und Klima sind nachhaltige Werbeartikel die beste Entscheidung.

Allgemeingültige Kriterien, wie man wertige, nützliche Werbeartikel erkennen kann, gibt es natürlich nicht. Man kann Qualität und Nutzen aber meistens sofort erkennen oder erfühlen – und im Zweifel einfach abwinken. Auch das trägt dazu bei, dass mittelfristig weniger nutzloser Schrott unter die Leute gebracht wird.