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Was muss ich beim Kauf einer Immobilie bedenken?

Die Vor- und Nachteile von Immobilien als Anlage: Was man bedenken sollte

In unsicheren Zeiten suchen Anleger vermehrt nach Investitionsmöglichkeiten, die ein geringeres oder zumindest überschaubareres Risiko versprechen. Denn sein Geld anlegen kann man auf viele Arten und Weisen und so manch einer ist dabei schon bankrott gegangen. Dabei gelten Immobilien generell als eine sichere Form der Anlage und für viele Anleger hat sich diese These über die Jahre als wahr erwiesen. Doch wer von seiner Immobilienanlage auch sicher profitieren will, der darf nicht einfach blind in den Markt einsteigen, sondern sollte die Vor- und Nachteile vorher genauestens abwägen.

Investition in eine Immobilie

Investition in eine Immobilie (© RainerSturm / pixelio.de)

Wie bei jedem anderen Immobilienkauf auch, kommt es bei Investitionsimmobilien natürlich auf die Lage an. Denn je besser die Lage, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die örtlichen Immobilienpreise im Laufe der Jahre im Interesse des Anlegers entwickeln werden. Zudem sind bei besserer Lage auch höhere Mieten und somit ein höheres Investitionseinkommen zu erzielen. Somit wären wir also auch schon beim nächsten Punkt angelangt, den es zu bedenken geht. Denn beim sogenannten Anlegen in Betongold, wie man in Fachkreisen auch von Immobilieninvestitionen spricht, gilt es zu überlegen, ob man selbst zunächst in der Immobilie wohnen oder diese lieber vermieten möchte. Ist letzteres der Fall, so gilt es darauf zu achten, dass die monatlichen Mietzahlungen möglichst viel des laufenden Kredites abdecken. Sollte die Immobilie in einige Jahren verkauft werden, so springt dadurch ein besonders großer Gewinn für den Anleger heraus, da dieser nur einen geringen Teil des Kredits selbst abbezahlt hat.

Doch dies ist der Idealfall und so läuft es längst nicht bei allen Immobilienanlegern. Zu bedenken gilt nämlich auch, dass für das Instandhalten der besagten Immobilie regelmäßig Kosten anfallen. Diese können oft unvorhersehbar sein und sind so in die Kalkulation des Anlegers nur schwer mit einzuplanen. Je nach Marktlage müssen sich Anleger zudem darüber bewusst sein, dass sie unter Umständen an der Immobilie für eine lange Zeit festhalten müssen. Denn wenn der Immobilienmarkt erst in den Keller gesackt ist, dann dauert es oft, bis er sich wieder ganz erholt hat und so Gewinne mit Immobilien möglich sind. Bei vermieteten Objekten gilt zudem zu bedenken, dass es zu einem Mieterausfall kommen kann, den der Anleger bei der Kreditrückzahlung dann ausgleichen muss. Sind die finanziellen Mittel dafür nicht vorrätig, so kann dies schnell in der Schuldenfalle enden.

Haus Investition

Haus-Investition (© RainerSturm / pixelio.de)

Generell sollte man eine Immobilienanlage also genauestens durchkalkulieren. So man jedoch einen soliden Finanzplan auf die Beine gestellt hat, ist zu so einer Anlage durchaus zu raten. Denn sofern Sie die Immobilie möglichst schnell schuldenfrei bekommen, kann sich deren Wertsteigerungspotenzial für Sie bezahlt machen.

Artikelbild: © Thorben Wengert / pixelio.de

Dieser Artikel wurde vor 45 Tage in der Kategorie Job und Finanzen veröffentlicht. Wenn dir der Artikel gefällt, dann schreib uns doch einen Kommentar oder eine eMail. Wir würden uns freuen! :-)

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