Wintergrillen: Eine Alternative zum klassischen Festmahl

Weihnachten steht vor der Tür und die Vorbereitungen für das Festmahl sind in vollem Gange. Die Deutschen essen an Heiligabend gerne Würstchen und Kartoffelsalat, aber auch Geflügel. Wer alle Jahre wieder dieselbe Prozedur wiederholt, wird von der monotonen Arbeit gelangweilt – es wird Zeit, das Festmahl abwechslungsreicher zu gestalten.

Das klassische deutsche Weihnachtsessen

Die Deutschen essen zu Weihnachten traditionell Würstchen und Kartoffelsalat; einige haben sich den Brauch aus dem Westen abgeschaut und servieren Gans oder Ente. Auch beliebt sind Raclette, Schwein- oder Rindfleisch, Fisch sowie Wild. Natürlich gibt es Vegetarier, die auf die oben genannten Speisen verzichten – lediglich für Raclette könnten sie sich noch begeistern.

Unabhängig von den Zutaten ist die Art und Weise, wie sie zubereitet werden, fast immer dieselbe: im Backofen beziehungsweise auf dem Herd. Wer die Zubereitungsart ändert, macht auch das Weihnachtsfest gleich viel spannender.

Das Festessen auf dem Grill vorbereiten

Ab welchem Zeitpunkt die Grillsaison beginnt, darüber lässt sich streiten. Einige halten es für den klassischen Sommersport, andere beginnen bereits im Frühjahr, wenn die Temperaturen in den zweistelligen Bereich klettern. Und die dritte Gruppe? Sie grillt auch im Winter – das Feuer wärmt schließlich das Gemüt.

Tatsächlich spricht nichts dagegen, auch zu Weihnachten zu grillen und die Würstchen zur Abwechslung nicht in der Pfanne anzubraten; frisch vom Grill schmecken die Würstchen viel besser. Doch das Grillen im Winter bringt einige Herausforderungen mit sich.

Was kommt zu Weihnachten auf den Grill?

Die erste Herausforderung ist das Essen, welches zu Weihnachten serviert werden soll. Wer grillt, muss das Menü dieser Zubereitungsart anpassen. Auf nestle-marktplatz.de finden Familien Rezepte zum Wintergrillen, die von aufgepeppten Klassikern bis hin zum ausgefallenen Raclette-Erlebnis reichen – hier kann man sich inspirieren und anhand der Ideen eine Liste mit möglichen Kandidaten für das Weihnachtsschlemmen erstellen.

Bei der Rezeptwahl ist zunächst zu bedenken, ob man im Haus grillt oder sich in die klirrende Kälte wagt.

  • Indoor-Grillen: Zugegeben, die weihnachtliche Stimmung kommt in dem festlichen geschmückten Wohnraum besonders gut zur Geltung. Natürlich kann man drinnen nicht mit Holzkohle grillen; stattdessen kommt ein Elektrogrill zum Einsatz.
  • Outdoor-Grillen: Wer auf den Geschmack der Holzkohle nicht verzichten möchte, der zieht sich warm an und weckt den Grill aus seinem Winterschlaf. Aber: Die fertigen Häppchen sollte man entweder zügig verzehren oder warmhalten – kalt schmecken die Würstchen nicht so gut.

Outdoor-Grillen: Für Wärme & eine festliche Stimmung sorgen

Wer sich für den echten Grillgeschmack entscheidet, der muss einige Vorbereitungen treffen, damit man bei der klirrenden Kälte speisen kann.

Generell gilt: Alle Gäste sollten sich warm einpacken. Die frostigste Temperatur zu Heiligabend wurde in Hermaringen-Allwind registriert: minus 28,5 Grad Celsius. Für solche eiskalten Tage sollte man unbedingt für eine Wärmequelle sorgen; die vom Grill ausgehende Wärme wird nicht die Gemüter zahlreicher hungriger Familienmitglieder aufheizen können. Von einem Lagerfeuer ist generell abzuraten, da es nicht ganz ungefährlich ist und seine Strahlungswärme gering ist. Besser sind Heizpilze oder andere Heizstrahler, die mit Gas oder Strom betrieben werden.

Nicht nur die Familienmitglieder benötigen eine Wärmequelle, sondern auch das Essen. Frisch vom Grill kühlt es schnell ab. Die Teller sollte man in einem Backofen erwärmen; Würstchen und Fleisch kann man auch in aufgewärmten Brötchen servieren.

Nicht zuletzt wärmt man seine Gäste von innen, indem man ihnen heiße Getränke und Suppen serviert. Das kalte Bier kann im Kühlschrank bleiben; stattdessen setzt man auf Glühwein für die Erwachsenen sowie Tee oder heiße Schokolade für die Kinder. Wer es feurig mag, kann auch eine mit Chili oder Paprika gewürzte Suppe essen.

Nach dem Speisen in die Innenräume zurückziehen

Sobald die Gäste satt sind, sollte man die Party in die Innenräume verlegen. Niemand möchte stundenlang in der Kälte verbringen, so gemütlich die Atmosphäre und so lecker das Essen auch sein mögen.

Damit alle Gäste beisammen kommen, kann man ihnen Fondue oder Raclette servieren. Dieser Winterklassiker ist bei den Deutschen sehr beliebt und gehört zu den Klassikern zu Weihnachten. Ob Sie Raclette oder Fondue servieren, hängt von den Wünschen der Gäste ab – die Deutschen bevorzugen im Regelfall Raclette.

Ob Raclette oder Fondue – was zählt, ist der Einfallsreichtum beim Servieren. Man kann den köstlichen Käse mit Meeresfrüchten, Gemüse, Salami und anderen Dingen kombinieren. Und: Vegetarier können ebenfalls an diesem Gaumenschmaus teilhaben.

Perfekt wird Raclette, wenn man den Beilagen eine fruchtige Note verpasst – die Vitamine braucht man im Winter ohnehin. Grünkohlsalat zum Beispiel kann man mit Birnen versüßen; oder man serviert Mango-Chutney (Rezept hier) als Beilage für Fleisch-Fondue.

Artikelbild: © RasselOK / Bigstock.com

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