Warum ertrinken Delfine nicht, wenn sie schlafen?

Delfine sind Säugetiere im Meer. Sie erfreuen sich vor allem bei Kinder großer Beliebtheit. In speziellen Shows ist es sogar möglich, die Delfine bei kleinen Kunststücken zu beobachten. Unter der Anleitung eines speziell ausgebildeten professionellen Trainer sind sie sogar in der Lage bestimmte Dinge zu erlernen. Das macht Mensch und Tier im gleichen Maße Spaß. Die Frage stellt sich nun warum die Delfine, wenn sie schlafen nicht ertrinken können.

Wenn die Tiere sich in den Schlaf begeben wollen, suchen sie sich in der Regel einen ruhigen Platz zum Beispiel in einer Bucht. Sie schlafen sehr gerne auf dem Meeresgrund. Aber auch der Oberfläche des Wassers können Sie schlafen. Es ist jedoch anzumerken, dass die Delfine eigentlich nie in den tiefen Schlaf fallen. Sie sind dagegen immer halb wach, um so vor Feinden geschützt zu sein und sehr schnell regieren zu können. Es ist praktisch so, dass immer nur eine Hälfte des Gehirns in einer bestimmten Zeit schläft. Nach einem Zeitraum von etwa 20 Minuten tauchen Sie dann wieder an der Wasseroberfläche auf und nehmen kräftige Atemzüge. Der Mensch atmet mithilfe seines Unterbewusstseins. Die Delfine dagegen haben eine aktive Atmung. Wenn das Atmen an der Meeresoberfläche abgeschlossen ist, tauchen sie wieder unter und schlafen wieder eine Weile. So ist das Schlafen einem ständigen Prozess von Auf- und Abtauchen unterworfen. Diese Art und Weise des Schlafes schützt die Delfine besonders vor Angriffen von größeren Feinden. So können sie im Schlaf nicht unerwartet überrascht werden und sind immer auf der Hut.

Artikelbild: © Krzysztof Odziomek / Shutterstock

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