Server-Monitoring von Displaysystemen

Wenn Displaysysteme am Flughafen ausfallen, bricht innerhalb von wenigen Minuten das große Chaos aus, denn die Passagiere benötigen die Informationen der Displaysysteme, um zu ihrem jeweiligen Flug zu gelangen. Damit dies nicht geschieht, gibt es entsprechende Tools zur Server-Überwachung, die in bestimmten Abständen prüfen, ob der Server erreichbar ist. Das World Wide Web bietet bereits eine Vielzahl an Werkzeugen für das Server-Monitoring. Je nach Einsatzzweck muss das Tool mehr oder weniger viele Bedingungen erfüllen. Während ein Flughafen die neusten und stärksten Tools zur Server-Überwachung benötigt, sollten Freewares für kleine Webseiten ausreichen.

Server-Monitoring mit Online-Tools

Besitzer von Webseiten oder Flughäfen haben zwei Möglichkeiten zur Server Überwachung: entweder sie installieren das Tool lokal oder sie nutzen einen Online-Dienst. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Während das Online-Tool nur über das Internet erreichbar ist, kann die Offline-Software lokal auf einem Rechner installiert werden. Der größte Vorteil der Online-Dienste ist allerdings, dass man sich nicht um die Software kümmern muss. Denn diese wird vom Anbieter verwaltet, der Anwender selbst erhält eine Benutzeroberfläche, wo er die Statistiken über seinen Server einsehen kann. Je nach Bedürfnis wird die Erreichbarkeit des Servers innerhalb von einer Minute bis zu einer Stunde geprüft. Sollte es Probleme geben, erhält man eine Benachrichtigung per SMS oder E-Mail. Online Server-Monitoring-Tools überwachen sowohl die Protokolle HTTP/HTTPS, SMTP, FTP, IMAP, PING, POP3 als auch das interne Geschehen wie z. B. die CPU-Auslastung und MySQL-Replikationen. In einer ausführlichen Statistik wird die Uptime-Auswertung angezeigt. Diese Online-Dienste können in der Regel für mehrere Tage kostenlos getestet werden, sollten sie die eigenen Erwartungen nicht erfüllen, kann man einen anderen Anbieter suchen.

Software für die Server-Überwachung

Informatiker und IT-Profis werden das Server-Monitoring sicherlich keinem fremden Dienst überlassen, sondern eigene Software nutzen. Die Programme unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch in ihren Funktionen erheblich. Aus diesem Grund muss man sich bereits im Voraus darüber im Klaren sein, was für Funktionen die Server-Monitoring-Tools besitzen müssen. Einige von ihren sind passive Monitoring-Tools, die lediglich die Administratoren bei Problemen benachrichtigen, während umfassende Werkzeuge aktive Eingriffe oder Optimierungen ermöglichen. Die Tools zur Server-Überwachung nutzen in der Regel spezielle Agenten, die CPU-Auslastungen und Veränderungen in den Datenbanken beobachten. Damit sie bei Problemen warnen, müssen Unstimmigkeiten zunächst definiert werden. Die Benachrichtigung kann per E-Mail, SMS und teilweise auch per Social Media Netzwerken wie Twitter erfolgen.

Artikelbild: undrey / Bigstock.com

Dieser Beitrag wurde in der Kategorie Technik veröffentlicht.