Mobil in Kiel – die wichtigsten Adressen im Bereich Kfz

Mobilität wird in Kiel großgeschrieben. Schnellbuslinien verbinden Hochschulen, das Fahrradwegnetz lädt praktisch dazu ein, sich auf zwei Rädern durch die Stadt zu schlängeln. Einige Menschen können jedoch nicht auf ihren Pkw verzichten.

Deutschland ist eine Autonation, was an dem hohen Fahrzeugbestand erkennbar ist. Zwar liegt er in Kiel unter dem nationalen Durchschnitt, dennoch möchten viele Bewohner der Stadt nicht auf ihren Pkw verzichten. Um das Fahrzeug in seinem vollen Funktionsumfang zu nutzen, müssen Kieler alles über das Thema Kfz wissen. Wertvolle Informationen gibt es im Anschluss.

Parkplatzsuche in der Innenstadt

In vielen Städten ist das Parken in der Innenstadt verboten oder eine nervenreibende Suche nach der Nadel im Heuhaufen. In Kiel ist die Situation nicht nur entspannter, sondern auch organisierter. Autofahrer können auf dieser Karte erfahren, welche Parkmöglichkeiten es gibt und wie viele Parkplätze noch frei sind. Dazu fahren sie mit dem Mauszeiger auf das gewünschte Parkhaussymbol und die Karte zeigt alle relevanten Informationen an.

Möglichkeiten zur Autovermietung

In der nördlichen Großstadt Deutschlands sind rund 100.000 Fahrzeuge unterwegs. Angesichts der Tatsache, dass es rund 242.000 Einwohner gibt, besitzen vier von zehn Einwohnern ein Fahrzeug. Sechs von zehn Menschen besitzen keinen Pkw, benötigen ihn aber in bestimmten Situationen. In diesem Fall kommt die Autovermietung ins Spiel: Verbraucher mieten bei Bedarf ein Auto für einen Tag oder mehrere Wochen und zahlen dafür einen vereinbarten Preis.

Der Preis für die Autovermietung hängt in den meisten Fällen von der Fahrzeugart und -größe sowie den gewünschten Extras ab. Kleinwagen sind entsprechend günstiger als Luxuslimousinen. Der Preis alleine sollte nicht über die Wahl des Fahrzeugs entscheiden. Wichtig ist, dass es den gewünschten Zweck erfüllt. Wer zum Beispiel einen Möbeltransport plant, entscheidet sich für einen Van oder Bus. Plant man hingegen, Kiel mit dem Auto zu erkunden, reicht ein Kleinwagen in den meisten Fällen aus.

Genauso wichtig wie die Fahrzeugwahl ist der Leistungsumfang: Jeder Mietwagen besitzt eine Haftpflichtversicherung. Eine Teil- oder Vollkaskoversicherung ist meist optional erhältlich. Wer bei Schäden nicht selbst zahlen möchte, entscheidet sich für diese Zusatzversicherungen.

Mitfahrgelegenheiten nutzen

Die WirtschaftsWoche hat in einem 2013 veröffentlichten Artikel errechnet, dass sich ein Pkw ab einer zurückgelegten Distanz von 11.250 Kilometern lohnt. Statistisch gesehen fährt jeder zweite Deutsche einen Pkw, dessen Besitz und Nutzung sich nicht rentiert.

Das Problem, das durch den Besitz eines Pkws entsteht, ist nicht nur der Kostenaufwand. Durch die Abgase, die aus einem Pkw austreten, wird die Umwelt belastet. Zusätzlich belastet jeder Pkw den Verkehr und wirkt sich negativ auf die Mobilität aus.

Die Landeshauptstadt Kiel berichtet über die Webseite kiel.pendlerportal.de. Über das Portal können Bewohner der Stadt Mitfahrgelegenheiten finden, mit ihnen die Kraftstoffkosten teilen, dabei die Umwelt schonen und die Verkehrsbelastung reduzieren. Über die Webseite haben Pendler die Möglichkeit, anonymisiert Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen. Kontaktdaten werden erst dann ausgeteilt, wenn die beiden Parteien es wünschen.

CarSharing statt Auto

Eine Alternative zur Suche nach Mitfahrgelegenheiten ist ein relativ junges Angebot, welches als CarSharing bekannt ist. Ziel dieser Dienstleistung ist es, ein großes Manko vieler Fahrzeuge auszumerzen: den unnötigen Stillstand. Viele Autobesitzer nutzen ihr Fahrzeug nur wenige Stunden am Tag. Die restliche Zeit steht es ungenutzt in der Garage oder auf der Straße – das ist eine Verschwendung.

Automobile sind Nutzprodukte, die nur dann ihren Dienst verrichten, wenn sie im Gebrauch sind. CarSharing eliminiert dieses Manko auf eine simple Weise: Autofahrer mieten ein Fahrzeug zu dem Zeitpunkt, wenn sie es benötigen:

  • eine Stunde zum Einkaufen von Lebensmitteln
  • drei Stunden für eine Fahrt von Kiel nach Hamburg und zurück
  • zwei Tage für einen Umzug in Eigenregie

Je nach CarSharing-Anbieter erfolgt die Abrechnung mithilfe verschiedener Kriterien, unter anderem der gewählten Fahrzeuggröße, gebuchten Zeit und der zurückgelegten Distanz. Die Buchung der Fahrzeuge erfolgt in der Regel über das Internet, per Smartphone oder telefonisch.

Preiswerte Tankstellen finden

Wer einen eigenen Pkw zwingend benötigt, der möchte günstig tanken. Die Spritpreise hatten in Deutschland schon immer eine kuriose Entwicklung. Sie steigen und sinken, ohne dass es triftige Gründe zu geben scheint. Gerade in Zeiten hoher Spritpreise ist es wichtig, günstig zu tanken. Ein Unterschied von nur einem Cent scheint auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zu machen. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr wird klar, dass jeder Kostenvorteil willkommen ist.

Um in Kiel günstig zu tanken, empfiehlt es sich, die Kraftstoffpreise vorab oder unterwegs zu vergleichen. Der ADAC bietet eine Suchfunktion für Kraftstoffpreise an. Optional können sich Autofahrer die aktuellen Kraftstoffpreise mithilfe der Spritpreise-App des ADAC anzeigen lassen.

Eine Stichprobe am 31. März 2016 zeigt, welche Preisunterschiede es gibt (Zeitpunkt: 16:24 Uhr): Bei der günstigsten Tankstelle kostet Super E10 1,209 Euro. Bei der Zweitgünstigsten beträgt der Preis 1,219 Euro. Die teuerste Tankstelle verlangt 1,249 Euro.

Artikelbild: © Deklofenak / Bigstock.com

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